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TSV HerrlingenIm bayerischen Gaimersheim fanden am vergangenen langen Wochenende die hervorragend organisierten Deutschen Pokalmeisterschaften für Verbandsspielklassen statt. Die Mannschaften aus Württemberg schafften unter den jeweils bis zu 20 Teilnehmer-Teams je Wettbewerb den Sprung aufs Podium nicht ganz. Die Ergebnisse: VfL Herrenberg (Herren A- Vorrunden-Gruppenvierter), TB Beinstein (Herren A - Vorrunden-Gruppenfünfter), TSV Herrlingen (Damen A) - Viertelfinale, SSV Schönmünzach (Herren B) - Vorrunden-Gruppendritter, TSV Lichtenwald (Damen B) - Viertelfinale, TTC Senden-Höll (Herren C) - Vorrunden-Gruppenfünfter und TSV Herrlingen (Damen C) - Vorrunden-Gruppendritter.

Herren A

Gleich zwei Vertreter hatte der TTVWH in der Königsklasse am Start. Nachrücker VfL Herrenberg spielte munter mit und verfehlte mit 4:4 Punkten als Gruppenvierter nur knapp den Einzug ins Viertelfinale. In der Mannschaftsaufstellung Domenico Sanfilippo, Max Hering und Andrew Schönhaar gelangen jeweils 4:3-Siege gegen den 1. FSV Mainz 05 sowie SC Parchim. Dagegen unterlagen die Herrenberger 1:4 gegen den späteren Deutschen Meister TTSF Hohberg und 2:4 gegen den TTV Burgstädt. Am Ende standen auf den Gruppenplätzen zwei bis vier die Teams aus Parchim, Burgstädt und Herrenberg. Burgstädt und Herrenberg waren sogar spielgleich, jedoch zog Parchim ins Viertelfinale ein.

Mit einem Sieg über den Köpenicker SV-Ajax (4:3) und drei Niederlagen gegen den TTC Wohlbach (2:4) und TuS Germania Schnelsen sowie FV Horas 1910 Fulda (jeweils 1:4) belegte der TTVWH-Meister TB Beinstein mit 2:6 Punkten Platz 5 in der Vorrunden-Gruppe B. Das Team aus dem Remstal spielte durchgehend in der Aufstellung Michael Marte, Marco Bebion und Daniel Bebion. In allen vier Partien wehrte sich die Mannschaft gegen starke Konkurrenz, so zum Beispiel gegen den TTC Wohlbach, dessen Team mit drei Drittliga-Spielern der jüngeren Vergangenheit an den Start ging.

Damen A

Eine starke Vorrunde spielte TTVWH-Titelträger TSV Herrlingen: Nach einer unglücklichen 3:4-Niederlage gegen die TTF Bönen gelangen noch drei Siege und damit als Gruppenzweiter der Einzug ins Viertelfinale: 4:2 gegen TTC Mülheim-Urmitz/Bhf, 4:1 gegen die TSG Kaiserslautern und 4:0 gegen SSV Ahlsdorf. Die Mannschaft mit Paula Truöl, Saskia Hamel, Patrizia Ott und Manuela Konrad traf dann in der Runde der letzten Acht auf den späteren Deutschen Meister TTF Rastatt.  Beim 1:4 lieferte das Team einen lange Zeit ausgeglichenen Kampf, die Vorentscheidung fiel beim 1:1-Zwischenstand im dritten Einzel, als Ott mit 9:11 im 5. Satz gegen Merkel unterlag.

Herren B

Nur knapp das Viertelfinale verfehlte der TTVWH-Vertreter SSV Schönmünzach. Mit 4:4 Punkten belegte die Mannschaft mit Michael Kocheisen, Sören Quass und Andre Bauer in der Vorrunde Rang drei. Gleich im ersten Spiel unterlag das Team aus dem Bezirk Schwarzwald äußerst unglücklich gegen den späteren Gruppenzweiten VfL Oberbieber. Das Ergebnis von 3:4 bei 13:12 Sätzen spricht Bände. Auch gegen Gastgeber TSV Gaimersheim, den späteren Vizemeister, war beim 2:4 nichts zu holen. Immerhin gelangen den Schönmünzachern noch zwei tolle 4:2-Erfolge gegen den SV Stenn sowie den HSV Friedersdorf/Gussow.

Damen B

Der TSV Lichtenwald ist so etwas wie der TTVWH-Rekord-Gewinner bei diesen Meisterschaften. Diesmal gelang mit 4:4 Punkten in der Vorrunde trotz Platz drei zwar der Einzug ins Viertelfinale, doch dort war für Yvonne Kreitmayr, Lea Feirer, Ulrike Haise und Sina Feirer Endstation. Gegen die DJK SG Blau-Weiß Lahr sowie den SC Westfalia Kinderhaus unterlag das Rems-Team 2:4 bzw. 1:4. Dafür gab es gegen TTVG Oederan-Falkenau und TTC Steinalben jeweils 4:2-Siege. In der Runde der letzten Acht erwies sich die Mannschaft des späteren Vizemeisters SG Findorff nach einem 2:2-Zwischenstand doch als zu stark: Das 2:4 bedeutete das Aus.

Herren C

Auch der TTC Senden-Höll hat eine ausgeprägte Pokal-Vergangenheit, vertrat den TTVWH schon häufig national. Diesmal reichte es für die Mannschaft mit Dominic Wrba, Jens Rupp, Michael Hafner und Frank Kutter aus dem Bezirk Ulm nicht zu einem Sieg. Nach Niederlagen gegen SV Töttelstädt (1:4), TTC Grün-Weiss Erpel (2:4), S-W Bismark (1:4) und SG Geltow (3:4) belegte Senden-Höll Rang fünf in der Gruppe. Ähnlich wie bei den Beinsteinern war der Turnierverlauf durch viele knappe Duelle gekennzeichnet.

Damen C

Mit gleich zwei Teams hatte sich der TSV Herrlingen für diese Deutschen Meisterschaften qualifiziert. In der Damen C-Klasse verfehlten die Herrlinger die Endrunde als Vorrunden-Dritter äußerst knapp. In der Aufstellung Sabrina Götzfried, Heidrun Bunk und Luisa Hagmeyer gab es für das Team aus dem Bezirk Ulm je zwei Siege und zwei Niederlagen. Gewonnen wurde gegen den TTC Dortmund-Wickede (4:1) und SG Heidelberg-Neuenheim (4:2), verloren gegen den TV 1896 Langenaltheim (1:4) und die SG Geltow (2:4).

DTTB-Homepage: Einzelergebnisse

Bericht: Thomas Walter

Foto: TSV Herrlingen

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