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b_350_250_16777215_00_images_alt_phocagallery_VA1_3009.JPGGeheimfavorit mit Weltklasse-Japaner, Abwehr-Ass und deutschem Einzelmeister

Aller guten Dinge sind drei! Auch in der dritten Auflage des LIEBHERR Pokal-Finales mit acht teilnehmenden Teams gehört das schwäbische Team vom TTC matec Frickenhausen zu den Stammgästen. Mit einer starken Mannschaft um den japanischen Spitzenspieler Koki Niwa (Foto: Volker Arnold) besteht diesmal mehr denn je die Chance, sportlich für Furore zu sorgen. Die Verantwortlichen des TTC wollen dabei in der Porsche-Arena möglichst für Heimspielatmosphäre sorgen.

Im letzten Jahr scheiterte der Lokalmatador von der Schwäbischen Alb im Viertelfinale an Werder Bremen, im Jahr zuvor war es die zweite Garnitur des TTC, die als Zweitligist erwartungsgemäß wenig ausrichten konnte. Nun aber – im dritten Anlauf – ist der TTC matec Frickenhausen bereit für große Taten. Von einer großen Mannschaft zu schwärmen, liegt TTC-Präsident Rolf Wohlhaupter-Hermann sicherlich fern, doch hörte man im Gespräch mit ihm heraus, dass er mit den bisher erzielten Ergebnissen und der allgemeinen Qualität des Kaders durchaus zufrieden ist. „Wir haben bislang eine ordentliche Runde gespielt, zumindest mussten wir keine unnötige Niederlage einstecken. Vielleicht kam das Plüderhausen-Spiel etwas zu früh für uns, so dass wir den kürzeren zogen, aber wir haben in den anderen Partien unser bestes Tischtennis geboten, so beispielsweise beim 3:2 gegen Ochsenhausen“, zog der langjährige TTC-Macher Ende November eine Zwischenbilanz und hofft, am Ende auf den Playoff-Zug aufspringen zu können.

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Wang Yang

Apropos Ochsenhausen: Nicht nur in Oberschwaben, sondern auch auf der schwäbischen Alb findet man es bedauerlich, dass die beiden baden-württembergischen Vertreter bereits im Viertelfinale aufeinandertreffen. „Das hätte wirklich nicht das erste Spiel sein müssen“, gibt Wohlhaupter-Hermann unumwunden zu, „so wird es im Halbfinale nur einen baden-württembergischen Verein geben.“ Der TTC-Präsident hofft, dass die gute Verfassung seines Teams auch zum Höhepunkt am Jahresende noch Bestand hat. Und schielt dabei mit einem Auge auf Spitzenspieler Koki Niwa, dessen Entwicklung er in den letzten Monaten mit Wohlwollen zur Kenntnis genommen hat. „Koki ist reifer geworden, was sich auch in seiner Weltranglistenposition zwölf widerspiegelt. Einen Einbruch wie im letzten Jahr, als er erfolgsverwöhnt aus Japan zurückkam und nicht mehr seine Form fand, wird es diesmal sicherlich nicht geben.“ Großen Anteil am sportlichen Aufstieg des 19-jährigen Jugend-Weltmeisters hat Vereinstrainer Jian Xin Qiu, der ebenfalls japanisch spricht und für Koki Niwa eine wertvolle Stütze in vielerlei Hinsicht darstellt. Neben Koki Niwa gehören Abwehrspieler Wang Yang (ebenfalls erst 19 Jahre alt) und Steffen Mengel, der 25-jährige Deutsche Einzelmeister dieses Jahres, zum Frickenhausener Stammpersonal.

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Steffen Mengel

„In Bestbesetzung sind wir in der Lage, in Stuttgart jeder Mannschaft Paroli zu bieten. Einfach wird es nicht, aber mit der tatkräftigen Unterstützung unserer Schlachtenbummler sind wir sicherlich zu einigem fähig“, sagt Rolf Wohlhaupter-Hermann, der sich riesig auf das Pokal-Finale freut und schon frühzeitig mit dem Verteilen der Eintrittskarten an die Fans begonnen hatte. „Es ist eine prima Sache, dass wir dieses Jahr wieder dabei sind. Die Porsche-Arena bietet das passende Ambiente für dieses Event, da passt einfach alles. Und die Bündelung von acht starken deutschen Teams in einem Wettbewerb hat sich ebenfalls bewährt.“

Text: Thomas Holzapfel
Fotos: Volker Arnold

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