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Mit einem jungen Team zu sportlichen Höhenflügen
Groß war der Jubel, als der TTC Schwalbe Bergneustadt im September durch ein 3:0 über das süddeutsche Team vom TTC matec Frickenhausen II den Einzug ins LIEBHERR Pokal-Finale unter Dach und Fach brachte. Seitdem stieg die Vorfreude beim TTC-Vorsitzenden Andreas Grothe und Sportwart Heinz Duda von Woche zu Woche. In Stuttgart will sich das junge Team einfach „nur gut präsentieren“.

„Unser Hauptziel in Stuttgart ist es, einen gelungenen Jahresabschluss vor einer großen Kulisse zu feiern“, sagt Heinz Duda, sportlicher Leiter beim TTC und so etwas wie das „Mädchen für alles“ in dem familiären Verein aus dem Bergischen Land, der zur Zeit zu sportlichen Höhenflügen ansetzt. In der Nordgruppe der Zweiten Bundesliga marschierte das junge Team mit Frane Tomislav Kojic (21), Benedikt Duda (19), dem polnischen Neuzugang Jakub Dyjas (18) und Roman Rosenberg (28) bislang in beeindruckender Manier vorneweg, der Aufstieg in die Eliteklasse war vom ersten Ballwechsel an das erklärte Ziel. Die TTC-Verantwortlichen sind zuversichtlich, dass dieses sportliche Vorhaben in die Tat umgesetzt werden kann, Heinz Duda sieht in diesem Fall eher andere Herausforderungen auf den Verein zukommen: „Das fängt mit dem neu zu installierenden Hallenboden an und hört mit der Vielzahl an zusätzlichen Aufgaben im Management-Bereich auf. In ehrenamtlicher Funktion ist dies dann bald nicht mehr abzuleisten“, sagt Heinz Duda, der selbst noch von Zeit zu Zeit in der vierten Mannschaft des TTC in der Bezirksliga zum Schläger greift und beruflich beim Hauptsponsor angestellt ist.

Andreas Grothe, Finanz-Geschäftsführer beim Sponsor, dem Marktführer für Fahrradreifen und –schläuchen im hochwertigen Bereich, blickt mit dem Verein recht gelassen dem Pokal-Finale entgegen. „Zuerst einmal freuen wir uns, dass wir es mit unserem Provinzverein geschafft haben, in Stuttgart dabei zu sein. Natürlich bin ich realistisch und ich denke nicht, dass wir im Viertelfinale gegen Fulda etwas ausrichten können. Da müsste schon viel passieren. Unsere jungen Spieler glauben jedoch an die kleine Chance und sind ganz heiß auf die Veranstaltung“, so Grothe, der davon ausgeht, dass mindestens 60 Fans aus dem eigenen Lager den Weg aus dem Oberbergischen ins Schwabenland auf sich nehmen werden. „Es war recht einfach, unsere Anhänger zu mobilisieren. Statt einer Weihnachtsfeier machen wir nun einen Ausflug nach Stuttgart und wollen dort einfach nur Spaß haben“, sagt Heinz Duda, der dem Pokal-Finale durchweg Positives abgewinnen kann. „Es ist eine tolle Sache, dass sich einem Underdog aus der zweiten Liga die Chance bietet, im Feld der Großen mitzumischen. Und das vor entsprechender Kulisse. Allein die Qualifikation war für uns ein Riesenerfolg. Nun wollen wir dem haushohen Favorit aus Fulda im Viertelfinale wenigstens ein paar Sätze oder sogar ein Spiel abluchsen.“

Text: Thomas Holzapfel

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