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„Wir würden ja gerne mehr für die
Jugendarbeit machen, aber…“


Warum Vereine und Schulen kooperieren sollten – der
Sportentwicklungsbericht gibt Aufschlüsse


Kooperationen zwischen Vereinen und Schulen werden in Zukunft eine größere Bedeutung
einnehmen. Das zeigt auch eine Analyse des Sportentwicklungsberichts. Der DTTB und seine
Landesverbände unterstützen Sie im Rahmen der Kampagne „Tischtennis: Spiel mit!“ bei einer
Kooperation, zum Beispiel mit einer kostenlosen Trainerausbildung!
„Wir würden ja gerne mehr für die Jugendarbeit machen, aber uns fehlen fähige Trainer und
Betreuer!“ Kommt Ihnen dieser Satz bekannt vor? Die Worte könnten von einem Tischtennis-
Abteilungsleiter stammen, und sie spiegeln zwei Dinge wider: Erstens: Viele Vereine haben erkannt,
dass Sie sich in der Nachwuchsarbeit und Mitgliedergewinnung engagieren müssen, um auch in
Zukunft zu bestehen. Und zweitens: Aus Mangel an geeigneten ehrenamtlichen Helfern können
Ideen oft nicht umgesetzt werden. Eine Lösung könnte die Kampagne „Tischtennis: Spiel mit!“ des
DTTB und seiner Landesverbände liefern. Dabei wird mittels Kooperationen zwischen Vereinen und
Schulen nicht nur die Mitgliedergewinnung vorangetrieben, sondern auch das Problem der fehlenden
„Kümmerer“ angegangen. Der Anreiz: Im Rahmen der Kampagne „Tischtennis: Spiel mit!“ bietet der
DTTB eine kostenfreie Kinder- und Jugendtrainerausbildung. Zudem zeigt der Verband Ihnen
Möglichkeiten auf, Bundesfreiwillige in Ihre Vereinsarbeit einzubinden.
Das Dilemma der fehlenden Funktionsträger wird übrigens auch im Sportentwicklungsbericht
deutlich. Der Sportentwicklungsbericht, herausgegeben von Prof. Dr. Christoph Breuer von der
Deutschen Sporthochschule in Köln, befasst sich mit der Situation und Entwicklung der Sportvereine
in Deutschland. 19.345 Vereine haben sich am Sportentwicklungsbericht 2009/2010 beteiligt, das
sind 21,3 Prozent aller Vereine in Deutschland.


Das Fazit der Studie: Die Hauptprobleme der Vereine liegen in der Bindung und Gewinnung
ehrenamtlicher Funktionsträger, von Übungsleitern/Trainern sowie neuen Mitgliedern. 8,9 Prozent
der an der Studie beteiligten Vereine gaben an, dass das Problem der Bindung und Gewinnung
ehrenamtlicher Funktionsträger sogar existenzbedrohend sei.
Die Bindung und Gewinnung neuer, vor allem junger, Mitglieder wird ebenfalls als ein heikles
Problem angesehen. Ein Ansatz für die Vereine ist, die Zusammenarbeit mit Schulen zu forcieren:
„Eine gemeinsame Angebotserstellung mit Schulen wirkt für die Sportvereine problemmindernd in
den Bereichen Bindung/Gewinnung von Mitgliedern. Es ist notwendig, kooperationswilligen
Sportvereinen Orientierungshilfen und Good-Practice-Sammlungen zur Verfügung zu stellen…“, heißt
es in der Analyse des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB).


Viele Vereine in Deutschland haben die Zeichen der Zeit erkannt. Mehr als 24.000 Vereine in
Deutschland kooperieren bereits mit Schulen. Mit der Kampagne „Tischtennis: Spiel mit!“
ermöglichen der DTTB und seine Landesverbände die Voraussetzungen, dass Kooperationen
zwischen Vereinen und Schulen vorteilhaft umgesetzt werden können. Alle Informationen sowie
Formulare zu der Kampagne finden Sie auf der DTTB-Website.


Weitere Informationen: www.tischtennis.de/spielmit

Artikel im PDF-Format

Bisherige Veröffentlichungen:

1. Leitartikel

(DTTB 2011)

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Vormittags Schule, nachmittags
Training war einmal - Schule im Wandel,
Konsequenzen für die Vereine


Max (12 Jahre) sitzt um 8 Uhr im Unterricht. Eine Doppelstunde Deutsch sowie Mathe,
Englisch, Biologie und Kunst stehen heute auf dem Stundenplan. Um 13 Uhr hat Max
Schluss, und auf der Busfahrt nach Hause geht er im Kopf seine Nachmittagsgestaltung
durch. Zuhause Mittagessen um 14 Uhr, in Ruhe Hausaufgaben erledigen bis 16 Uhr, und
um 17 Uhr steht das Tischtennistraining im Verein an. Seine Vorfreude ist bereits groß …
So wie Max ging es vor ein paar Jahren noch vielen Kindern. Heutzutage sieht der
Tagesablauf der Heranwachsenden meist anders aus. Schule bis in den späten Nachmittag,
Essen in der Schule, Hausaufgabenbetreuung in der Schule, diverse AG´s bis in den Abend
hinein, kurzum: Ganztagstagschulen und -Angebote sind in Deutschland mittlerweile weit
verbreitet. Die Schule ist im Wandel, das Freizeitverhalten der Kinder verändert sich, die
schulische Belastung (zum Beispiel durch G8) ist gestiegen.
Dies hat direkte Auswirkungen auf die Kinder selbst und auch auf Schulen und Vereine.
Schulen haben durch Ganztagsangebote zwar mehr inhaltliche Gestaltungsspielräume,
werden aber auch mit vielen neuen Anforderungen konfrontiert. Lehrer und Schüler werden
deutlich mehr gefordert.
Die Kinder selbst sind durch die vielfältigen Angebote in der Schule stärker belastet und
weniger motiviert, sportartspezifische Angebote von Vereinen zu nutzen. Max würde heute
kaum Zeit für den Tischtennisverein haben, nach einem anstrengenden Tag in der Schule
hätte er vielleicht auch nicht mehr allzu große Lust.
Und unter den Vereinen steigt der Konkurrenzkampf um die Kinder und Jugendlichen.
Zudem gehen Sportstättenbelegungszeiten verloren. Die Vereine sind in Sorge, ihre
traditionellen Strukturen zu verlieren und am Nachmittag nur noch eine untergeordnete Rolle
zu spielen. Andererseits ergeben sich für Vereine auch Chancen, beispielsweise in einer
verstärkten Teilhabe in der Ausgestaltung von Ganztagsangeboten. Modelle, bei denen
Vereine und Schulen Hand in Hand zusammenarbeiten, nehmen zu. Kooperationen bieten
die Möglichkeit, dass den Vereinen im heutigen Schüler-Alltag wieder eine größere
Bedeutung zukommt.
Der DTTB und seine Landesverbände haben mit Tischtennis: Spiel mit! eine Kampagne
angestoßen, von der Vereine und Schulen gleichermaßen profitieren können. Und in erster
Linie sollen Kinder wie Max für den Tischtennissport begeistert werden.


Vorteile von Tischtennis: Spiel mit! auf einen Blick:


Für Vereine:
- Gewinnung neuer Mitglieder
- Langfristige Bindung von Schülern an den Verein
- Erschließung neuer Nutzungszeiten in Sportstätten
- Popularitätssteigerung und Imagegewinn
- Finanzielle Unterstützung durch Projektmittel
- Frühzeitige Bindung von Talenten


Für Schulen:
- Erweiterung und Bereicherung des Schulsportangebots
- Gesundheitsprävention für Schüler
- Imagegewinn der Schule, Bildung eines Schulprofils
- Abbau von Bewegungsdefiziten bei Schülern
- Teilnahme an Schulwettbewerben (z.B. Jugend trainiert für Olympia)
- Entlastung der Lehrkräfte


Weitere Informationen: www.tischtennis.de/spielmit

Artikel im PDF-Format

(DTTB 2011)

Der WLSB hat eine neue Broschüre mit Informationen über Kooperationen zwischen Vereinen und anderen Partnern (z.B. Schulen) online veröffentlicht. Darin erhalten Vereine allen zentralen Informationen über Kooperationen und die damit verbundenen Möglichkeiten. Anhand von zahlreichen Praxisbeispielen werden Themen erläutert wie z.B. Finanzierung, Kooperationsmodelle, rechtliche Fragen und vieles mehr.

Hier geht es direkt zur Info-Broschüre des WLSB (PDF-Datei)

(TTVWH 2011)

Der Deutsche Tischtennis-Bund bietet im Bereich Gesundheitssport neben der Ausbildung zum Übungsleiter B „Sport in der Prävention“ in diesem Jahr erstmals eine Pilotausbildung zum Rehabilitationsübungsleiter B, in Zusammenarbeit mit dem Behinderten-Sportverband NRW, an.

Ausschreibung Übungsleiter B-Lizenz-Ausbildung - Sport in der Prävention

Ausschreibung Übungsleiter B „Rehabilitationssport“

(DTTB 2011)

Weiterlesen ...Vor kurzem fand in Betzingen unter der Leitung von FSJlerin Johanna Weidle der „1. Mädchen–Tag“ im Bezirk Alb statt. Im Rahmen des Freiwilligen Sozialen Jahres beim TTVWH hat jeder FSJler die Möglichkeit, einen Projekttag auf die Beine zu stellen und durchzuführen. Johanna Weidle, die für den TTVWH ihr FSJ in der Außenstelle im Bezirk Alb absolviert, entschied sich hierbei für einen speziellen Aktionstag für Mädchen, der von 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr angesetzt war.

Weiterlesen ...Am Rande des TTVWH-Warm-Up im SpOrt Stuttgart hatte TTVWH-Medienressortleiter Thomas Holzapfel Gelegenheit, mit dem 15-jährigen Schüler-Weltmeister Jang Woo Jin ein paar Worte zu wechseln. Zur Zeit ist er auf Platz 360 in der Weltrangliste der Männer positioniert und trainiert mit renommierten Trainern wie Leo Amizic im LIEBHERR Masters College in Ochsenhausen. Vom TTVWH wurde der sympathische Shooting-Star mit Tischtennis-T-Shirts und einem Handtuch reichlich beschenkt.

Weiterlesen ...Die achtjährige Linda Schneider kam aus dem Staunen nicht mehr heraus. Da befand sich das Tischtennis-Talent vom TSV Westhausen in der Halle des SpOrt Stuttgart und hatte die Gelegenheit, mit dem sieben Jahre älteren Jang Woo Jin aus Südkorea ein paar Trainingsschläge zu absolvieren. Mit einem gewissen Respekt versteckte sich die Kleine anfangs hinter dem Rücken ihrer Eltern. Immerhin handelt es sich bei Jang Woo Jin um den amtierenden Tischtennis-Weltmeister der Schüler. Nicht nur die kleine Linda, auch zahlreiche weitere Besucher des TTVWH-Warm-Up zog der 15-jährige Südkoreaner in seinen Bann.

Seit mittlerweile fünf Jahren (2006) gibt es das Jugendbegleiter-Programm in Baden-Württemberg. Schulen, die ins Programm aufgenommen werden, können beim Land Fördergelder für außerunterrichtliche Angebote, meist im Rahmen von Ganztagsangeboten an Schulen umgesetzt, beantragen und dadurch den Schülern neue qualitative Angebote machen. Das Jugendbegleiter-Programm hat sich mit inzwischen 1.270 Modellschulen, das ist fast ein Drittel aller Schulen des Landes, etabliert. Mit dem Schuljahr 2011/2012 erfolgt nun der Übertritt von der Modellphase in die Regelphase.

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