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Ein Nachbericht von FSJler Adrian Fuhr

NWT Seminarbild NEUAn dem Wochenende 11. - 13.10.19 fanden nicht nur die German Open in Bremen statt, sondern es trafen sich auch Mitglieder der Juniorteams aus den verschiedenen Verbänden, sowie weitere junge Engagierte zu den Tagen des jungen Engagements. Bereits Freitagvormittag reisten die meisten Teilnehmer an, um vor dem offiziellen Beginn den German Open noch einen Besuch abzustatten. So auch der FSJ-Mitarbeiter Adrian Fuhr, der als einziger Teilnehmer von TTVWH Seite dabei war, gemeinsam mit 2 Teilnehmern aus Südbaden.

Am frühen Abend trafen sich dann erstmals alle Teilnehmer um mit dem Abendessen und anschließendem Kennenlernen die Tagung zu beginnen. Am ersten Abend standen zu dem die verschiedenen Ehrenämter in einem Verein im Vordergrund und welche Aufgaben und Erwartungen damit einhergehen.

Der Samstag war unterteilt in 2 Workshops. Zum einen ein Workshop zum Thema Körperkompetenz, zum anderen zum Thema Inklusion von Spielern mit Behinderung in den Tischtennissport. Im Workshop Inklusion wurde dabei zum einen auf den Leistungssport eingegangen, welche Startklassen es gibt und welche Förderungen für Sportler mit Behinderung möglich sind. Ein besonderer Fokus lag aber auch darauf, wie man als Trainer Sportler mit Behinderung ins „normale“ Vereinstraining integrieren kann. Beim Thema Körperkompetenz ging es zunächst darum, mit Hilfe von Entspannungsübungen und Yoga ein Gefühl für den eigenen Körper zu bekommen. Danach ging es darum möglichst den ganzen Körper zur Musik in Bewegung zu bekommen. Während zu Beginn des Workshops die meisten noch eher zurückhaltend agierten, ließen sich letztlich alle Teilnehmer voll auf den Lehrgang ein und die zunächst seltsam wirkenden Übungen wurden zu einem großen Spaß. Dies war auch wichtig für die folgenden Übungen, bei denen zunächst nur durch die Körperhaltung ein selbstbewusstes bzw. unsicheres Auftreten suggeriert werden und dann auch unter Hinzunahme der Stimme non-sense Worte möglichst überzeugend vermittelt werden sollten. Zum Abschluss durften alle Teilnehmer noch in die Rolle eines Clowns schlüpfen und zuerst die Welt um sich herum bestaunen, bevor Sie durch starke, vorgegebene Emotionen beeinträchtigt vermeintlich einfache Aufgaben in Team Arbeit lösen sollten. So waren am Ende fast alle Teilnehmer gut gelaunt und einige auch über ihre schauspielerischen Fähigkeiten erstaunt.

NWT Seminarbild KartenAm Nachmittag wurde dann noch zusammengefasst, auf welchem Stand die Juniorteams in den einzelnen Landesverbänden sind, welche Aktionen bereits stattgefunden haben und auf welche Probleme sie gestoßen sind. Daraufhin ging es als Highlight des Wochenendes gemeinsam zu den Top-Spielen am späten Samstagnachmittag und -abend inklusive Abendessen in der Teilnehmerverpflegung.

Am Sonntag wurde dann nochmal ausführlicher auf die Arbeit in den Juniorteams eingegangen, wie man Probleme beheben kann, welche Aufgaben Juniorteams haben, welche finanziellen Förderungen Juniorteams beantragen können und vieles mehr. Zuletzt wurde noch darauf eingegangen, wie das Netzwerk zwischen den Juniorteams in Zukunft gestärkt werden kann, bevor die Tagung mit dem Mittagessen offiziell beendet wurde. Der Großteil traf sich jedoch nochmals zu den Finalspielen der German Open und machte sich am späten Nachmittag auf den Heimweg.

Text: Adrian Fuhr | FSJ im TTVWH  Fotos: DTTB | MS

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