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Weiterlesen ...Hartmut Freund schreibt in Australien Sportgeschichte

Brisbane. Mit einer ausgeglichenen Bilanz ist Hartmut Freund vom TTC Bietigheim-Bissingen von den Weltspielen ("Global Games") für Leistungssportler mit intellektueller Behinderung in Australien zurückgekehrt. Der schwerstbehinderte Schwabe, der erneut in der gleichen Startklasse antreten musste wie Spieler, die nur eine leichte Lernschwäche aufweisen, schaffte es in der Chandler Arena von Brisbane zwar nicht in die Finalrunde, bot mit je zwei gewonnenen und verlorenen Einzeln aber auch weitaus leichter behinderten Gegnern Paroli: Siegen gegen Angelo Suquillo aus Ecuador (11:8, 7:11, 13:11, 12:14, 11:8) und Suhwan Choi aus Korea (11:5, 11:4, 11:4) standen Niederlagen gegen den Japaner Koya Kato (3:11, 2:11, 8:11) und King Shing Yuen aus Hongkong (17:19, 6:11, 12:14) gegenüber. Hätte er gegen Yuen nicht acht Satzbälle vergeben, wäre sogar der Einzug in die Endrunde drin gewesen.

Die beiden einzigen weiteren Spieler mit einer schwereren Behinderung in seiner Startklasse, Michael Drozdowski (Kanada) und Alfie Linn (Neuseeland), konnten indes kein Match gewinnen. Damit untermauerte Freund, der einen Grad der Behinderung von 100 Prozent hat, seinen Nimbus als weltbester Tischtennis-Sportler mit einer schwereren geistigen Behinderung. Zwar wurde in Brisbane auch ein Wettkampf in einer neuen Startklasse für Athleten mit einer "schwereren Behinderung" ("more significant impairment") ausgetragen, doch durften dabei nur fünf Herren mit Down-Syndrom antreten, deren Spielniveau viel niedriger war als das von Freund. In dieser neuen Wettkampfklasse sollen ab 2020 aber auch Spieler ohne Down-Syndrom starten können.

Im Sport der intellektuell behinderten Athleten gibt es zwei konkurrierende Weltverbände, die jeweils alle vier Jahre ihre Weltspiele austragen: Während bei den Special Olympics mehr Athleten mit einer klassischen geistigen Behinderung wie Freund dabei sind, überwiegen bei INAS lernbehinderte Sportler, die oft einen Führerschein haben und Fremdsprachen sprechen. Freund schrieb jetzt Sportgeschichte, indem er als weltweit einziger Tischtennis-Spieler sowohl an den World Games der Special Olympics als auch an den Global Games von INAS teilnahm. Bei den World Games in Abu Dhabi, zu denen er von Special Olympics Deutschland entsandt wurde, hatte Freund im März im Einzel und im Doppel Silber in der stärksten Leistungsklasse geholt.

Insgesamt nahmen knapp 1000 Athleten an den Weltspielen teil, darunter rund 90 Tischtennis-Spieler - so viel wie noch nie bei den Global Games. Zum ersten Mal richteten der Weltverband INAS, der sich am letzten Tag der Spiele in "Virtus: World Intellectual Impairment Sport" umbenannte, und der Tischtennis-Weltverband ITTF den Tischtennis-Wettkampf der Global Games gemeinsam aus. Prominentester Gast bei der Eröffnungsfeier in der City Hall von Brisbane war der Präsident des Internationalen Paralympischen Komitees (IPC), Andrew Parsons.

Hartmut Freund (TTR-Wert 1484) ist im Aktivensport für den TTC Bietigheim-Bissingen und im Senioren-Mannschaftssport für den TSV Korntal spielberechtigt. Daneben ist er aktives Mitglied der TTVWH-Vereine KSG Gerlingen, TSV Schmiden, TV Tamm und PSG Ludwigsburg, bei denen er ebenfalls regelmäßig trainiert.

Norbert Freund

Youtube: Hartmut Freund bei den Global Games

Weiterlesen ...Im Olympischen und Paralympischen Trainingscenter im finnischen Pajulahti wurden erstmals die Para Finland Open ausgetragen. Mit dabei der Kornwestheimer Thomas Brüchle und Landestrainer Momcilo Bojic. Zusammen mit sechs anderen Spielern ging der Oberligaspieler Brüchle im deutschen Team an den Start.

Weiterlesen ...Drei Spieler und Landestrainer Momcilo Bojic reisten mit der Para-Tischtennisnationalmannschaft am 14. September ins schwedische Helsingborg. Unter perfekten Bedingungen in der Helsingborg-Arena starteten am 16. September die Einzelwettbewerbe.

Weiterlesen ...Die beiden Bawü-Spieler Tim Laue und Thomas Brüchle machten sich zusammen mit CO-Trainer Mozza Bojic auf den Weg ins ferne Asien. Ein Jahr vor den Paralympics stand das Weltranglistenturnier in Tokio auf dem Programm.

Im Einzelbewerb der Wettkampfklasse 6 musste Tim Laue in der Gruppenphase zuerst gegen den Koreaner Park ran. Der junge Deutsche unterlag hier in drei Sätzen. Das zweite Match gegen den Japaner Itai musste somit gewonnen werden. Doch auch hier verlor Laue in drei knappen Durchgängen und schied somit aus.

Juliane Wolf (WK 8) und Thomas Brüchle (WK 3) starteten zusammen mit Coach Mozza Bojic bei den Para Polish Open in Wladyslawowo.

Im Einzel holte Juliane Wolf in den kombinierten WKs 7/8 Silber. Nach souveränen Siegen in der Gruppenphase und Platz 1 wartete im Halbfinale die Russin Litvinenko. Wolf kam mit dem starken Aufschlag ihrer Gegnerin perfekt zurecht und profitierte immer wieder davon.

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Weiterlesen ...Am vergangenen Samstag fanden in Unterkochen (Aalen) die Bundesranglisten der Damen und Herren im Rollstuhltischtennis statt. Kornwestheim war mit Sarah Kornau und Thomas Brüchle sowohl in der Damenkonkurrenz als auch in der Leistungsklasse 1 der Herrenkonkurrenz vertreten.

Weiterlesen ...Die 43. Deutschen Rollstuhltischtennismeisterschaften fanden am vergangenen Wochenende im Westerwald statt. Die Veranstaltung wurde perfekt vom TUS Horhausen und der RSG Koblenz organisiert. Am Freitagmorgen stand der Mixedbewerb auf dem Programm. Sarah Kornau (SV Salamander Kornwestheim) belegte mit Selcuk Cetin (RSG Koblenz) den undankbaren vierten Endrang. Gudrun Högemann vom VfL Sindelfingen erreichte mit dem Koblenzer Reuter den 5. Platz. Am Nachmittag wurde dann um die Doppeltitel gespielt. Högemann konnte hier den dritten Rang erringen. Zusammen mit Olga Schneider (RSV Bayreuth) konnte sich die Sindelfingerin erneut auf dem Siegerpodest platzieren.

Weiterlesen ...Das Rollstuhl-Bundesligateam mit Thomas Brüchle und Jack Hunter-Spivey belegt auch in der Saison 2018/ 19 den dritten Endrang. Am letzten Spieltag in Mastershausen blieb das Duo vom SV Salamander Kornwestheim sogar ungeschlagen und gewann alle vier Partien. Im ersten Match gegen den RSC Frankfurt geriet man schnell mit 0:2 ins Hintertreffen, steigerte sich dann aber im Doppel und ließ zwei klare Einzelerfolge zum 3:2-Endstand folgen. Mit diesem Sieg sicherten sich die beiden SVler schon frühzeitig Platz 3 der Tabelle.

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