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Eine rundum gelungene Veranstaltung waren die 30. Nationalen Deutschen Senioren-Einzelmeisterschaften in Koblenz aus württembergischer Sicht. Bei 476 Teilnehmern, 272 Herren und 204 Damen, aus 20 Verbänden stellte Württemberg-Hohenzollern mit 46 Teilnehmern, 28 Herren und 18 Damen, hinter Westdeutschland mit 76 und Bayern mit 47 das drittgrößte Kontingent vor Hessen mit 40.

Mit einer Ausbeute von 20 Medaillen, davon acht in den Doppelwettbewerben mit Partnern aus anderen Verbänden, übertraf man das letztjährige Ergebnis mit 15 Podestplatzierungen deutlich. Besonders erfreulich war die Steigerung bei den Siegerplätzen. Musste man sich im letzten Jahr mit einer Goldenen zufrieden geben, waren es diesmal 7. 18 Herren und 7 Damen erreichten durch erste oder zweite Plätze in der Gruppenphase die Hauptrunde.

Erfolgreichster  TTVWH-Akteur war Richard Luber (SSV Reutlingen), der fast erwartungsgemäß mit Rolf Groß (SpVgg Neuwirtshaus) das Doppel, und mit seiner langjährigen Mixedpartnerin Marianne Blasberg (WTTV) das gemischte Doppel der AK 75 gewann.  Den totalen Triumpf einer dritten Goldmedaille verhinderte Kurt Schaaf. Der Ruiter besiegte Luber im Endspiel mit 3:1 und revanchierte sich für die im Doppelfinale erlittene hauchdünne Niederlage. Er gewann den einzigen Titel für den TTVWH im Einzel.

HE 75 Finalgegner v.l. Richard Luber, Kurt Schaaf

HE 75 - Finalgegner v. l. Richard Luber, Kurt Schaaf

Kurt Schaaf Sieger HE 75

Kurt Schaaf (TB Ruit) behielt im Finale die Oberhand und gewinnt im HE 75

Ähnlich erfolgreich wie die Herren 75 waren auch die Senioren 50. Hier schaffte Martin Skokanitsch (TuS Metzingen) die absolute Sensation. Bereits in der ersten und zweiten Hauptrunde deutete er seine Glanzform an, indem er seinen Gegnern aus Bayern und Thüringen wahre Klatschen verpasste. Im Viertelfinale traf er auf den favorisierten Michael Krumtünger (TTC Frickenhausen). Der ehemalige Bundesligaspieler fand gegen den Abwehrstrategen aus Metzingen kein Rezept und unterlag klar mit 0:3.

Martin Skokanitsch HE 50

Martin Skokanitsch erreichte den 2. Platz bei den Herren 50

Eine grandiose Vorstellung bot Skokanitsch auch im Halbfinale, wo es in der Begegnung gegen den Sachsen Stadtmüller , ebenfalls ein hervorragender Defensivspieler, zu einem Zeitspiel kam.  Skokanitsch siegte in dem spannenden einstündigen Kampf im fünften Satz mit 11:9.  Im Finale brauchte Skokanitsch zwei Sätze um sich auf den kompromisslosen  Angriffspieler Karmainsky aus Westdeutschland einzustellen, den dritten verlor er unglücklich mit 11:13. Mit einem dritten Platz im Doppel mit Wolfgang Jagst (TSV Laiz) rundete Martin Skokanitsch seine feine Leistung ab.

Sehr gut hielten sich auch die Damen der AK50. Karin Hoffmann (SF Friedrichshafen) holte sich die Bronzemedaille, Hannelore Stowasser (TSV Holzheim) drang mit deutlichenSiegen ins Viertelfinale vor, wo sie der Meisterin der letzten vier Jahre, der ehemaligen Bundesliga- und Nationalspielerin Monika Kneip, einen großen Kampf lieferte und knapp unterlag. Mit Michael Krumtünger im Mixed und mit Rose Diebold (Karlsruhe) im Doppel schaffte sie zweimal den Sprung aufs Treppchen.
Äußerst erfolgreich agierten die Württemberger in den Doppeln. Drei Paaren gelang ein lupenreiner Hattrick, nämlich die Württembergische, die Süddeutsche und die Deutsche Meisterschaft zu gewinnen.

Während Rolf Groß und Richard Luber in der AK75 als Favoriten starteten, Michael Krumtünger und Peter Fischer (TTC Wangen) durchaus zum Favoritenkreis der Herren 50 zählten, war das Damendoppel der AK65 mit Margarete Köngeter  (TV Reichenbach) und Doris Ruoff (TV Rechberghausen) krasser Außenseiter. Die Kombination aus dem Filstal harmonierte bestens und verhinderte mit einem hauchdünnen, sehr glücklichen 3:2-Erfolg den erneuten dreifachen Titelgewinn in Folge durch die vielfache deutsche Meisterin Jutta Baron (Berlin).

DD 65 v.l. Doris Ruoff, Margarete Köngeter

DD 65 v. l. Doris Ruoff, Margarete Köngeter

Zweimal standen Ulrich Dochtermann (TSV Musberg) und Gunter Klugmann (SSV Reutlingen) auf dem Podest. Nachdem beide wieder in derselben Altersklasse spielen, konnten sie ihren Erfolg vom Jahr 2007 wiederholen. Während  Dochtermann sich in seiner Vorrundengruppe unangefochten durchsetzte und Bronze im Einzel holte, schied Klugmann unglücklich aus. Obwohl er zwei Spiele gewann und dabei sogar den Meister des letzten Jahres besiegte, fehlte am Ende ein Satz, um in die Hauptrunde einzuziehen.
Dass Klugmann ein erstklassiger Doppelspieler ist, stellte er erneut unter Beweis. Zum vierten Mal in Folge erreichte er mit Elke Hamel (Sachsen) im Mixed das Finale, wo sie sich, wie im letzten Jahr,  dem Berliner Meisterpaar mit Jutta Baron geschlagen geben mussten.

HD 65 in der Mitte Gunter Klugmann, Ulrich Dochtermann

HD 65 - in der Mitte: Gunter Klugmann mit seinem Partner Ulrich Dochtermann.

Erfolgreich verteidigte Klaus Krüger (SV Neckarsulm) und seine Mixedpartnerin  Anita Kück (Hessen)ihren Titel im gemischten Doppel der AK 70. Krüger der auch im Einzel zu den Favoriten zählte, verlor im Achtelfinale gegen den Bayern Erich Goldau, den er im Finale der Süddeutschen Meisterschaften noch besiegt hatte. Eine weitere  Medaille steuerte Erika Ziegler (SC Markdorf) bei. Mit ihrer Doppelpartnerin E. Brückner (Bayern) hatte sie gute Chancen ins Finale der AK 70 einzuziehen. Gegen den späteren Vizemeister unterlagen sie im fünften Satz mit 9:11.
Den württembergischen Medaillenreigen komplettierten die Senioren 80 mit einer Sibernen und zwei Bronzenen in den Doppeln.

Trotz des guten Gesamtergebnisses der TTVWH-Teilnehmer sollte man nicht übersehen, dass 15 der 20 Podestplatzierungen in den Doppeln erreicht wurden, ebenso sechs der sieben Spitzenplätze. In den Einzelwettbewerben gab es nur fünf Podestplätze, wobei die Einzelplatzierungen die Startplatzquote der Verbände beeinflussen.

Richard Luber hat das Endspiel erreicht HE 75

Richard Luber freut sich über Einzug ins Endspiel HE 75


Medaillenspiegel TTVWH-Teilnehmer

Bericht und Fotos: Wolfgang Ruoff


 

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