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Für die beiden Baden-Württembergischen Starter Thomas Brüchle (SV Salamander Kornwestheim) und Juliane Wolf (BSG Offenburg) begannen die Paralympischen Sommerspiele in Rio de Janeiro in der Vorrunde nahezu perfekt.

Thomas Brüchle, Wettkampfklasse 3

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Brüchle gewann in seiner Wettkampfklasse drei beide Vorrundenspiele und konnte sich auch im Achtelfinale durchsetzen. Im Viertelfinale wartete mit dem Chinesen Zhai ein sehr unangenehmer Gegner. In einem hochklassigen und spannenden Viertelfinale setzte sich Brüchle am Ende knapp mit 3:1 nach Sätzen durch und zog damit in das Halbfinale ein. Als Nummer drei der Setzliste stand er in diesem Halbfinale der Nummer zwei der Setzliste gegenüber. Es wartete kein geringerer als Panfeng Feng (China). Nach zwei deutlichen Sätzen für den Chinesen gewann Brüchle den dritten Satz. Im anschließenden vierten Satz konnte Feng sich knapp mit 13:11 behaupten und so fehlten Brüchle nur zwei Punkte, um in den entscheidenden fünften Satz zu kommen. Im kleinen Finale, dem Spiel um die Bronzemedaille, musste Brüchle gegen den Franzosen Merrien antreten. Dieser hatte im zweiten Halbfinale denkbar knapp den kürzeren gegen Schmidberger (Brüchles Teampartner) gezogen. Das Spiel um Bronze war keines für Nervenschwache. In einem kleinen Krimi setzte sich Merrien schlussendlich mit 3:2 durch und schnappte somit Brüchle die erhoffte Medaille weg. Eine Niederlage, die schmerzt. Im Teamwettbewerb mit seinem Partner Schmidberger hat Brüchle allerdings noch eine zweite Chance auf eine Medaille. Nach eigenen Aussagen soll es Gold werden!

Juliane Wolf, Wettkampfklasse 8IMG 20160908 WA0012

Das Turnier begann für sie, wie bei Thomas Brüchle, mit einem Auftaktsieg gegen die Ungarin Arloy. Im zweiten Vorrundenspiel musste sie sich der Französin Kamkasomphou klar mit 0:3 geschlagen geben. Im abschließenden Vorrundenspiel gegen die Chinesin Mengyi Pan gewann Wolf im Entscheidungssatz und zog mit diesem Sieg in das Halbfinale ein. Andreas Escher, Coach an der Bande von Juliane Wolf, war mit dem Halbfinaleinzug sehr zufrieden und die beiden wollten natürlich mehr. Im Halbfinale stand sie allerdings erneut einer Chinesin gegenüber. Die Stärke der Chinesen in der Sportart Tischtennis ist selbst den Jüngsten unter uns bekannt. Die 26-Jährige Jingdian Mao war für Wolf wiederrum eine kleine Nummer zu groß. Das Halbfinale ging mit 3:1 Sätzen an die Chinesin. In einem Bronzespiel bei den Paralympics kämpft man meist nicht nur gegen die Gegnerin, die Nervosität war Wolf anzumerken. Trotz expliziter Vorbereitung auf die sogenannten Anti-top Beläge unterlag Wolf ihrer Gegnerin Josephine Medina (Philippinen) klar mit 0:3. In ein paar Wochen wird Wolf stolz auf Platz vier sein, momentan überwiegt noch die Enttäuschung - sie wollte Bronze gewinnen.

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Einen unglaublichen Ballwechsel gab es zwischen Kelly van Zon (Niederlande) und der Türkin Kubra Korkut. Man muss ihn gesehen haben!

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Text: Marco Bebion

Fotos: Sonja Scholten

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