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b_350_250_16777215_00_images_alt_phocagallery_Westendorf-Nick-1.JPGBeim Baden-Württ. TOP 16-Ranglistenturnier der Mädchen und Jungen U15 und U18 am Wochenende in Weinheim siegten bei den Jungen U15 Sven Hennig (FT 1846 Freiburg), bei den Mädchen U15 Wenna Tu (TSG Steinheim), bei den Jungen U18 Nick Westendorf (Foto/TTC Gnadental) und bei den Mädchen U18 Natalie Bacher (VfL Sindelfingen). Diese vier haben sich für das DTTB TOP 48 im Herbst qualifziert. Die weiteren Startplätze für die deutschen Ranglisten werden über Nominierungen unter den dahinter Platzierten vergeben.

Neu: Vollständiger Bericht von Julia Gilde und Nicole Kiessling

Ergebnisse:

Platzierungen   Jungen U15  Mädchen U15   Jungen U18   Mädchen U18

 

Mädchen U18:

b_350_250_16777215_00_images_alt_phocagallery_Bacher-Natalie-1.JPGDie Konkurrenz Mädchen U18 stand unter dem Schatten mehrerer Absagen der ersten Garnitur des Baden-Württembergischen Mädchentischtennis und so setzte sich die dadurch zur Top-Favoritin avancierte Natalie Bacher (Foto) durch und beschenkte sich bei einem ihrer letzten Jugendauftritte mit dem 1. Platz. Einzig Katrin Hessenthaler, die aufgrund des schlechteren Satzverhältnisses 2. Wurde, musste sich im 5. Satz beugen. Besonders hervorzuheben ist die Tatsache, wie ähnlich das Niveau aller Akteurinnen war. So schaffte Muriel Broschard (TTV Weinheim-Weststadt) um ein Haar die Sensation gegen die spätere Turniersiegerin Bacher. Und es kam doch tatsächlich zu einem 3:0-Sieg der späteren 9. Platzierten Kristin Timmann vom TTC matec Frickenhausen über Katrin Hessentaler. Dies zeigt erneut, wie gut besetzt der Baden-Württembergische Tischtennissport bei den Mädchen ist.

Jungen U15:

b_350_250_16777215_00_images_alt_phocagallery_Dettling-Carlos_T16-2013.jpgDie Konkurrenz Jungen U15 entschied Sven Hennig vom FT V. 1844 Freiburg scheinbar mühelos für sich. Nicht einmal musste er sich im 5. Satz behaupten und hatte seine Kontrahenten fest im Griff. Den 2. Platz errang Dominik Reis (SV Waldkirch), der nur dem späteren Gewinner zum Sieg gratulieren musste. Erwähnenswert ist auch in dieser Konkurrenz die Tatsache, dass auch die Kleinsten schon groß auftrumpften. Carlos Dettling (Foto) aus Herrenberg, der vor kurzem erst die Top16-Rangliste für den Jahrgang U13 gewinnen konnte, setzte sich auch bei diesem Turnier gekonnt durch sein attraktives Offensivspiel in Szene und ließ so manchem älteren Gegner keine Chance. Dieser Fleiß des jungen Tischtennisasses, das seit einiger Zeit dem deutschen Minikader angehört, wurde letztendlich auch mit einem hervorragenden 8. Platz belohnt.

Text: Julia Gilde

 

Mädchen U15:

b_350_250_16777215_00_images_alt_phocagallery_Betz-Ramona-03.JPGWenna Tu (TSG Steinheimm/Murr) gewann, am Ende doch recht deutlich, die U15 Konkurrenz der Mädchen mit nur drei Satzverlusten. Lediglich gegen Alina Frey (VfL Sindelfingen) musste sie bereits in der Vorrunde einen 0:2 Satzrückstand aufholen, um in diesem vorentscheidenden Spiel um den Sieg gegen die spätere Drittplatzierte die Oberhand zu behalten. Zweite wurde Jana Kirner (TTC Emmendingen), die schon im Voraus als eine der Favoritinnen auf den Sieg gehandelt wurde.

Die beiden Jüngsten, Naomi Tamasan (TTC Bietigheim-Bissingen) und Ramona Betz (Foto, NSU Neckarsulm) beide 2003 geboren, machten ihre Sache sehr gut und können sehr stolz auf ihre erbrachte Leistung sein.

Sehr erfreulich ist, dass bereits bei den jüngsten Mädchen ein sehr attraktives Offensivtischtennis gespielt wird.

 

Jungen U18:

b_350_250_16777215_00_images_alt_phocagallery_DSC_3319.JPGNach der Vorrunde sah Gabriel Gaa (DJK Sportbund Stuttgart) mit 7:0 Siegen und 21:3 Sätzen wie der sichere Sieger aus. Doch konnte Nick Westendorf (TTC Gnadental), der erst seine dritte Saison spielt, ihn in der Endrunde überholen. Zwar gewann Gabriel gegen Nick 3:1, doch verlor Gaa zwei andere Spiele.

Die größte Überraschung dieser Konkurrenz war ohne Zweifel Nico Wenger (Foto, SF Schwendi). Er rutschte als letzter Ersatzspieler in den Wettbewerb, wurde in der Vorrunde in einer ausgeglichenen Gruppe Zweiter und konnte auch in der Endrunde noch ein weiteres Spiel gewinnen, musste sich dann jedoch zweimal knapp im 5. Satz geschlagen geben.

Stefan Meisner (TSG 1845 Heilbronn) gab nach der Vorrunde verletzungsbedingt auf und konnte so am Sonntag nicht mehr starten.

Text: Nicole Kiessling

 

Persönliches Fazit:

Die Schiedsrichter haben eine schwierige Aufgabe: Auf der einen Seite müssen sie auf die Einhaltung des Regelwerks achten, auf der anderen Seite sollen die Spieler den Tischtennissport ohne große Einschränkungen betreiben können. Dieser Widerspruch ist kaum zu lösen.

Sehr schade fanden wir, dass einigen Spielern der Schläger abgenommen wurde. Es ist vollkommen klar, dass es Regeln geben muss. Aber sollte man immer bedenken, dass wir alle auch unseren Spaß beim Tischtennis haben wollen, der durch zu strenge Entscheidungen zerstört wird. Bei so hohen Temperaturen und einer solch hohen Luftfeuchtigkeit, die in der Halle zeitweise herrschte, ist es ganz normal, dass Beläge dicker werden. Ein kleiner Riss dort, wo der Finger aufliegt, stört außerdem niemanden, weil dort eh kaum einer den Ball trifft.

Doch die Fairness der Spieler untereinander war sehr groß und so revidierten etliche Spieler Fehlentscheidungen zu Gunsten des Gegners und „schenkten“ so sogar den Satzgewinn her. Auch habe ich viele Spieler beobachten können, die sich vorher und nachher noch mit ihrem Gegner/ihrer Gegnerin oder den Trainern freundschaftlich unterhielten.

Text: Nicole Kiessling und Julia Gilde (Beauftragte Jugendpresse)

Fotos: Michael Stark

 

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