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Erwartungsgemäß setzte sich bei den Seniorinnen 50 der TV Reichenbach mit Margarete Köngeter und Margitta Ilskens im recht überschaubaren Feld mit nur vier teilnehmenden Teams durch. Die Satzergebnisse gegen Greuther Fürth (11:8) und Dresden Mitte (9:6) zeigen jedoch, dass diese Partien äußerst hart umkämpft waren. Leistungsträgerin war diesmal Margitta Ilkens, die sich weder im Einzel noch im Doppel geschlagen geben musste. Einen erfreulichen dritten Platz erreichte der zweite TTVWH-Vertreter TSV Pfuhl. Gudrun Wentsch und Ursula Kohn-Müller besiegten den SV Dresden Mitte überraschend klar mit 3:0 (9:4 Sätze). 
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Siegerehrung Seniorinnen 50 mit Titelträger TV Reichenbach (Margarete Köngeter/Margitta Ilskens)


Sensationssieger wurde der TSV Eltingen bei den Senioren 60. Rainer Hillscher, Gunther Mangold, Herbert Gimbel und Gerhard Riethmüller zogen trotz einer hohen Vorrundennieder-lage gegen Eintracht Leipzig als Gruppenzweiter ins Halbfinale ein. Während sich im zweiten Spiel der Vorschlussrunde die Dauerkonkurrenten der letzten Jahre (Eintracht Leipzig und SSV Reutlingen) einen Kampf auf Biegen und Brechen lieferten, den die Sachsen mit 4:1 (11:8) für sich entschieden, erreichte Eltingen kampflos das Finale, da der bayrische Meister DJK Ettmannsdorf am Sonntag nicht mehr antrat. Im Endspiel gelang es dem TTVWH-Vertreter, sich für die Vorrundenniederlage zu revanchieren. Mit einem knappen 4:3 über Leipzig-Süd holte der TSV Eltingen den zweiten Titel für Württemberg. Titelverteidiger SSV Reutlingen mit Haase, Klugmann und Grumbach musste sich mit Platz drei zufrieden geben. 
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Strahlende Sieger vom TSV Eltingen: Gunther Mangold, Herbert Gimbel, Rainer Hillscher (v.l.n.r)


Eine glänzende Vorstellung gab auch die KSG Gerlingen bei den Senioren 40 ab. Der württembergische Vizemeister nahm am TB Untertürkheim für die Niederlage beim Verbandsfinale Revanche und besiegte den letztjährigen Süddeutschen Titelträger TSV Rain. Im Kampf um Platz eins unterlagen Joachim Scholl, Jürgen Beisswanger und Martin Maletta dem bayerischen Meister Traunstein mit den früheren internationalen Spitzenspielern Bela Frank und Peter Aranjosi nur hauchdünn mit 3:4. Dabei besiegte Joachim Scholl Aranjosi deutlich in drei Sätzen und Jürgen Beisswanger hatte Bela Frank im vierten Satz am Rande einer Niederlage.

Nur Außenseiterchancen konnte man bei den Senioren 50 dem TSV Musberg einräumen. Titelverteidiger und Deutscher Meister Nordhalben aus Münchens Norden war auf allen Positionen gleichmäßig stark besetzt und galt als absoluter Favorit. Bereits im ersten Vorrundenspiel musste Musberg beim 0:4 die Überlegenheit des Meisters anerkennen. Im Endspiel trafen Hartmut Frank, Ulrich Dochtermann, Willi Beilharz und Robert Reisenhofer erneut auf die Bayern. Hartmut Frank blieb es dabei vorbehalten, für den Ehrenpunkt zu sorgen. 

Sage und schreibe 22 Sätze waren notwendig, bis die Siegerinnen bei den Seniorinnen 40 fest standen. Bereits in der Vorrunde ließ der bayrische Meister Greuther Fürth beim klaren 3:0 über den letztjährigen Titelträger SF Friedrichshafen erkennen, dass bei der Titelvergabe mit ihm zu rechnen ist. In der zweiten Vorrundengruppe setzte sich der Vfl Sindelfingen mit Maria Schuller und Elke Philipp genau so unangefochten durch. Das Endspiel wurde zu einer dramatischen und hochklassigen Begegnung, bei der Sindelfingen durch Elke Philipp und das Doppel mit 2:1 in Führung ging. Beim Stand von 2:2 hatte es Elke Philipp nochmals in der Hand, den Titel wieder nach Württemberg zu holen. Ein Kantenball entschied den entscheidenden fünften Satz indes zugunsten der Bayerinnen. Mit einem glatten 3:0 über den TV Bühl errangen die SF Friedrichshafen mit Andrea Schödel und Karin Hoffmann Platz drei.
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Siegerehrung bei den Seniorinnen 40 mit dem Zweitplatzierten VfL Sindelfingen (Elke Philipp und Maria Schuller, rechts)


Nur bei den Seniorinnen 60 blieb den TTVWH-Vertretern ein Podestplatz versagt. Beim entscheidenden Spiel um den 3. Rang gelang es den Damen des TV Rechberghausen nicht, den Vorteil einer 2:1 Führung gegen Post Karlsruhe zu nutzen. Beide Einzel wurden im Entscheidungssatz abgegeben.

Die gut organisierte Veranstaltung fand in der Sporthalle Nord günstige Bedingungen und hatte im DJK SB Stuttgart einen Gastgeber, der sich selbst um Kleinigkeiten kümmerte. Besonders erwähnenswert waren die verschiedenen Infomails im Vorfeld, mit denen die Teilnehmer umfassend informiert wurden. Andererseits könnten manche Vereine den Veranstaltern und den Organisatoren Arbeit erleichtern, wenn sie die Formalitäten etwas genauer beachten und mit den Meldungen bzw. Abmeldungen nicht gar so lasch umgehen würden.     

Bericht und Foto: Wolfgang Ruoff  

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