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Von Karl Vochezer

Mit dem SV Salamander Kornwestheim konnte ein Durchführer gefunden werden, der alles daran setzt, diese 46. Einzel-Meisterschaft gelingen zu lassen. Schon bei der WEM 2007 war eine Delegation vor Ort, um sich ein Bild zu machen. Diese Eindrücke setzten sie um und kamen gut vorbereitet zur Vorbesprechung im September. Schon 1992 waren die Kornwestheimer Durchführer dieser Meisterschaft, allerdings waren die Voraussetzunge doch etwas anders: Wurde damals in einer Halle mit 16 Tischen gespielt, so stehen bei der diesjährigen Meisterschaft in bis zu 3 Hallen bis zu 46 Tische zur Verfügung. 2 Hallen davon liegen in unmittelbarer Nähe, für die dritte Halle wird genau so ein Shuttlebus eingesetzt wie zur abendlichen Veranstaltung im Martinisaal.

Der Ablauf der Meisterschaft selber wird natürlich von der Teilnehmerzahl bestimmt,
die 2007 mit 308 Teilnehmer in Schwenningen Rekord bedeuteten. Karl Vochezer. Ressortleiter Senioren im TTVWH, möchte mit seinem Team dieses Jahr den Rekord brechen: erwartet werden seitens des TTVWH ca. 320 – 350 Teilnehmer. Die geographische Lage von Kornwestheim kann diese Zahl möglich machen.

Was gibt es Neues ?

Spielklasse : Jeder Teilnehmer oder Teilnehmerin darf nur in seiner Alterklasse starten. War es bisher möglich, in einer jüngeren Klasse zu starten, so geht dies auf Beschluss des DTTB nicht mehr. Dieser Beschluss wird von allen Regional- und Landesverbänden einheitlich übernommen. Einzige Ausnahme: durch Zusammenlegen von 2 oder mehreren Spielklassen.

Meldeformular :

Meldeformular

Das mittlerweile bekannte Anmeldeformular wurde nochmals verbessert und soll bis auf Ausnahmen verwendet werden. Natürlich kann eine Seniorin oder ein Senior, der keinen Internetzugang hat, sich nach wie vor per Telefon, Fax oder Brief anmelden.


Ausschreibung :

Ausschreibung

Die Ausschreibung wird nicht mehr im TTJ abgedruckt!

Meldeschluss : 07.12.2007

Auslosung : Am 14.12.2007 ab 16:00 Uhr im Gasthof „Hasen“ in Kornwestheim

Albstadt-Tailfingen: Beim diesjährigen Führungsseminar der Bezirksseniorenwarte des TTVWH konnte der Ressortleiter Karl Vochezer  (Wangen i. A.) den vollzähligen Mitarbeiterstab ebenso begrüßen, wie seinen langjährigen Vorgänger und jetzigen DTTB-Ressortleiter in Frankfurt, Gunter Klugmann vom SSV Reutlingen. Eine umfangreiche Tagesordung wurde an diesen zwei Tagen bewältigt.

Einen ganz besonderen Stellenwert wurde der Verabschiedung der verdienten, langjährigen Mitarbeiter und Bezirksseniorenwarte  Erich Hadwiger (Bezirk Allgäu-Bodensee) und Georg Mätzler (Bezirk Donau) beigemessen. Rolf Groß (Bezirk Stuttgart) wurde für seinen letztjährigen Senioren-Weltmeistertitel ebenso angemessen geehrt.

Dass die Seniorenwarte der 15 TTVWH-Bezirke (bis auf einen entschuldigten Seniorenwart)  komplett der Einladung zum bereits traditionellen Sport- und Führungsseminar in Tailfingen  gefolgt waren, wertete Ressortleiter Karl Vochezer als überzeugenden Beweis dafür , dass der württembergische Tischtennisseniorensport einen hohe Akzeptanz und Wertschätzung genießt und beim hiesigen Seniorensport einfach alles stimme. Die Zusammenarbeit mit den Bezirksmitarbeitern bereite Freude, wiewohl die Arbeit des TTVWH-Ressortleiters beinahe einem Fulltimejob gleichkomme. Sein Tätigkeitsbericht und sein Termin- bzw. Arbeitsnachweis unterstrichen dies eindrucksvoll. Vom TTVWH-Präsidium und der TTVWH-Geschäftsstelle werde er erfreulicherweise uneingeschränkt unterstützt. Das sei – mit Blick auf andere Landesverbände-  keineswegs selbstverständlich, so Karl Vochezer wörtlich!

Dieses positive Fazit wurden vom TTVWH-Vizepräsidenten Sport Rainer Franke in seinem Bericht ausdrücklich untermauert. Er gab einen Ausblick bzw. Themenüberblick auf den Verbandstag 2007 im SpOrt in Stuttgart.

Gunter Klugmann, zwischenzeitlich beim DTTB in Frankfurt und der ETTU in sehr verantwortliche Positionen gekommen, bestätigte aus seiner jetzigen „Außensicht“, dass der TTVWH-Seniorensport –sowohl was die jahrelangen sportlichen Erfolge als auch die Führungsstruktur anbelangt- deutschlandweit eine führende Position einnehme. Der Seniorenwart des Bezirks Schwarzwald ergänzte dies beispielhaft, dass er gar jüngst zwei Anfragen auf Teilnahme an der württembergischen Verbandsseniorenrunde aus dem benachbarten badischen Verband gehabt habe, da es bei den badischen Tischtennisfreunden vergleichbare Strukturen im Seniorensportbereich (noch) nicht gebe. Aufgrund der Verbandsgrenzen sei jedoch eine solche - auf den Seniorensport begrenzte – Teilnahme am TTVWH-Spielbetrieb nicht möglich.

Die Auflistung aller Besprechungspunkte des Führungsseminars, aller letztjährigen Events und sportlichen Erfolge der TTVWH-Senioren würde den journalistischen Rahmen sprengen. Deshalb seien hier nur die wichtigsten Punkte wiedergegeben. Sehr breiten Raum nahm der Bericht aller Bezirksseniorenwarte und der Erfahrungsaustausch ein. Führend und Aushängeschild ist hier einmal mehr der von Rainer Eberle betreute Bezirk Ludwigsburg mit 41 Seniorenteams; 2007/08 haben sich sogar 49 Mannschaften zum Senioren-Spielbetrieb angemeldet.

Intensiv erörtert wurde die angestrebte Umstellung von 4-er auf 3-er-Teams bei den Herren aufgrund internationaler bzw. nationaler Vorgaben. Die Kurzfristigkeit dieser Entscheidung wurde einhellig kritisiert; eine Umsetzung zur neuen Saison 2007/08 erscheint daher terminlich nicht mehr machbar. Ob und inwieweit all diese Vorgaben  in den Bezirken umgesetzt werden können, wird die weitere Diskussion ergeben. Insgesamt erhofft man sich lt. G. Klugmann auf nationaler Ebene eine weitere Steigerung der Seniorenmannschaftszahlen.

Überwiegend erfreut wurde die Mitteilung vom DTTB-Resortleiter G. Klugmann aufgenommen, wonach ab der Saison 2008/09 alle Langnoppenbeläge mit glatter (nicht jedoch geriffelter Oberfläche) -auf internationale Vorgabe hin- verboten werden sollen. Mit dieser eingreifenden Maßnahme verspricht man sich eine Aufwertung des ästhetisch schönen, offenen Tischtennisspiels.

Die Diktion „Manöverkritik“ wäre wohl etwas  zu hart formuliert, wenn man auch die insgesamt gut gelungenen TTVWH-Seniorenwettbewerbe in Villingen-Schwenningen, Reutlingen und Langenargen gemeinsam kritisch beäugte und im Blick auf weitere Verbesserungsmöglichkeiten tiefgründig mit Karl Vochezer und Jürgen Bosch (Bezirk Ulm) analysierte. Auf die hallen- und verpflegungsseitigen Voraussetzungen soll im Blick auf den Kameradschaftsabend künftig ein besonderer Augenmerk gelegt werden. Auch fand bspw. der Vorschlag von Rita Joos ( Bezirk Rems) breite Unterstützung, die Teilnehmerlisten im Zuschauerinteresse nicht nach Meldedatum sondern nach den fortlaufenden Nummern zu erstellen. Bei 300 Teilnehmern erleichtere dies die Suche erheblich, wer bspw. jetzt gerade an Tisch XY spiele. Karl Vochezer versprach, gerade solche wertvolle Tipps und Verbesserungsvorschläge aufzunehmen, so nach dem Motto „wir sind zwar schon sehr gut und immer noch steigerungsfähig“.

DER CLUB, eine deutschlandweite Interessengemeinschaft tischtennisspielender Senioren wurde von Erika Ziegler (Markdorf) eindrucksvoll repräsentiert. Sie berichtete u.a. über die jüngsten Senioren-Europameisterschaften in Rotterdam und warb um das CLUB-Anliegen.

Abends kam dann auch sportliche Teil nicht zu kurz, als einmal mehr die beiden Seniorenmannschaften gegen die Klassenleitermannschaften zum Tischtennisvergleichskampf antraten, um anschließend in der Sportlerklause den Tag gesellig ausklingen zu lassen. Nicht nur an den grünen Tischen zeigten dabei die Senioren um ihren erfahrenen Mannschaftsführer und „alt-internationalen U-Boot-Veteranen“ Kurt Schmid (Fellbach), dass sie einmal mehr das größere, kampferprobte Stehvermögen hatten und jeweils die Oberhand behielten.

Am Sonntag zeigte Rolf Groß (Bezirk Stuttgart) Videoaufnahmen von den Senioren-Europameisterschaften 2007 in Rotterdam, wo Margarete Köngeter (TV Reichenbach/Fils) einmal mehr Gold im Einzel ihrer Altersklasse gewann. Eine Bronzemedaille errangen gemeinsam im Doppel Walter Fleiner (Obersulm, Bezirk Heilbronn) und Rolf Groß (Neuwirtshaus, Bezirk Stuttgart). Den Medaillenglückwünschen schloss sich nahtlos die Verabschiedung der verdienten Mitarbeiter und Bezirksseniorenwarte Erich Hadwiger (Isny, Bezirk Allgäu-Bodensee) und Georg Mätzler (Laupheim, Bezirk Donau) an. Der Ressortleiter Karl Vochezer wurde in seiner Laudatio in bewährter Weise assistiert von Walter Fleiner, der es ich nicht nehmen ließ, die scheidenden Seniorenverantwortlichen in Vers und Prosa hoch leben zu lassen. Ein emotional eindrücklicher Applaus schloss sich dem Gedicht bei Übergabe der Geschenkkörbe an. „Schorsch“ Mätzler brachte es resümierend auf den Punkt, als er sagte, dass ihm der Abschied als Bezirksverantwortlicher für den Seniorensport nicht leicht falle, denn diese Arbeit  habe ihm immer viel Freude bereitet, aber irgendwann sei es an der Zeit, das Amt in jüngere Hände zu legen. Dem schloss sich Erich Hadwiger uneingeschränkt an und verwies darauf, dass man bezirksintern mit Rainer Gless (Isny) und Peter Kohnle (Warthausen) jeweils hervorragende, bewährte Persönlichkeiten als Nachfolger gefunden habe. Erich Hadwiger und Georg Mätzler haben in ihren Bezirken im schwäbischen Oberland -nicht nur beim Seniorensport – jahrzehntelang Tischtennisgeschichte geschrieben. Sie wurden von Karl Vochezer selbstredend zum nächstjährigen Freundschaftstreffen mit dem Mittelländischen Tischtennisverband der Schweiz (MTTV) nach Stuttgart eingeladen, so dass die Kontakte nicht abbrechen werden. Rolf Groß bereitet schon seit geraumer Zeit diesen mehrtägigen Freundschaftsevent am „inoffiziellen Seniorenleistungszentrum Stgt.-Neuwirtshaus“ vor. Er hofft, dass bis August 2008 das benachbarte Porsche-Museum fertig gestellt ist und die TT-Senioren dann exklusiv zu den Erstbesuchern im zweiten renommierten Automuseum der Landeshauptstadt Stuttgart zählen dürfen.

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v.l.: Karl Vochezer, Georg Mätzler, Erich Hadwiger, Walter Fleiner  (Foto: TTVWH)


Bei solch erfreulichen Perspektiven wurde auch der Dank an „den Aufbaupionier des württ. Seniorensports“ Alfred Nollek (Heilbronn) und den Sportkameraden Emil Radke (Bad Schussenried) nicht vergessen. Zum Schluss sei noch ein Bonmot von DTTB-Ressortleiter Gunter Klugmann im Blick auf den internationalen TT-Seniorenveranstaltungsplan repetiert: „Die Seniorenweltmeisterschaften 2008 finden in sonnigen Rio de Janeiro, die Europameisterschaften 2009 voraussichtlich im etwas kühleren Stockholm statt. Und wem das nicht genug ist, der darf 2010 als TT-Senior nach Ho Tu reisen...“ Eingeworfene Zwischenfrage : Wo ist Ho Tu?“ Antwort G. Klugmann: „In der äußeren Mongolei, ca 1 ½ Std. von Peking entfernt!“ So kann sich der TTVWH-Tross, der jüngst mit 50 Teilnehmern bei der EM in Rotterdam (insgesamt 2000 Teilnehmer an 100 Tischen!) war, bereits heute gedanklich auf Dschingis Khans Spuren ins gelbe Reich der Mitte einstellen.

Dass bei den gelben Asiaten sicherlich auch 2010 noch mit ebensolchen, gelbfarbigen Bällen gespielt wird, dürfte den Organisatoren die kleinsten Reisesorgen bereiten. Aber für solcherlei exotische Abenteuer-Reisen hat man ja im TTVWH-Seniorensport eine Erika Ziegler und einen CLUB!


Bernd Krauß, Bezirksseniorenwart Schwarzwald

Margarete Köngeter vom TV Reichenbach hat ihrer ohnehin bereits großen Sammlung an Titeln einen weiteren ganz großen Triumph hinzugefügt. Bei der Senioren-Europameisterschaft in Rotterdam setzte sie mit dem Gewinn des Einzel-Endspiels der Klasse Ü65 aus deutscher Sicht einen Glanzpunkt. Im Finale der mit 62 Spielerinnen aus zwölf Nationen besetzten Klasse besiegte Margarete Köngeter die Engländerin Margaret Dignum mit 3:1 Sätzen. Im Doppel schaffte die Reichenbacherin mit Partnerin Ruth Schneider zudem den Einzug ins Halbfinale, wo nach hartem Kampf und fünf Sätzen gegen Dignum/Tyler allerdings Schluss war. Damit hatte Margarete Köngeter Gold und Bronze gewonnen. Grund zur Freude hatten auch Walter Fleiner und Rolf Groß (SV Sülzbach/Spvgg Neuwirtshaus), die sich im Doppelwettbewerb der Klasse Ü75 die Bronzemedaille sicherten. Was die Größe der Veranstaltung angeht, sucht die Senioren-Europameisterschaft in der niederländischen Metropole ihresgleichen. Rund 2000 Frauen und Männer hatten sich für die Titelkämpfe in Rotterdam in den verschiedenen Klassen gemeldet. Mit rund 800 Teilnehmern kam ein Großteil aus Deutschland, davon fast 50 aus Württemberg. Gespielt wurde an 100 Tischen.
(voc). Beim Deutschlandpokal der Senioren haben es die beiden Mannschaften aus Württemberg bis ins Finale geschafft. Zum Titelgewinn jedoch hat es weder den Damen noch den Herren gereicht. Gefehlt hat jeweils das berühmte Quäntchen Glück, denn beide Begegnungen gingen für den TTVWH 3:4 verloren. Für das Damenteam mit Margarete Köngeter (TV Reichenbach), Judith Kintsch (SG Bettringen), Karin Dostal (TV Langenargen) und Doris Ruoff (TV Rechberghausen) war bei einer zwischenzeitlichen 3:1-Führung der Titelgewinn gegen die Auswahl des Westdeutschen Tischtennisverbands (WTTV) bereits in Blickweite, ehe der Gegner das Blatt noch wenden konnte. Die letzten drei Einzelspiele gingen jeweils im fünften und entscheidenden Satz 8:11 verloren. Das Herrenteam erreichte nahezu problemlos das Endspiel gegen die Auswahl aus Schleswig-Holstein. Ulrich Dochtermann (TSV Musberg), Gunter Klugmann (SSV Reutlingen), Andreas Bernhauer (TSV Schwieberdingen) und Volker Enzenhöfer (TSG Ailingen) mussten sich dem Team aus dem hohen Norden der Republik nach hartem Kampf knapp beugen.


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Frank Tartsch begrüßt die Teilnehmer/innen

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Siegerehrung Damen

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Siegerehrung Herren  

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Gunter Klugmann überreichte das DTTB-Gastgeschenk an Frank Tartsch


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