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Premiere auf baden-württembergischer Ebene mit fadem Beigeschmack

Der TTVWH als veranstaltender Verband wartete in Schönmünzach mit zwei Neuerungen auf. Erstmals wurden bei einem größeren Turnier im Verbandsgebiet, entgegen dem Beschluss des Seniorenausschusses, Schlägerkontrollen mit technischen Messgeräten durchgeführt. Die Maßnahmen, die bei einer Spitzenveranstaltung angebracht sein mögen, stießen bei den Senioren aber allgemein auf Unverständnis und riefen mehrfach empörte, ja geradezu wütende Reaktionen hervor. Auch die Setzung nach dem neuen TT-Ranking fand wenig Zustimmung.


Am Start waren insgesamt 134 Senioren, davon 69 aus dem TTVWH-Gebiet, 33 aus Baden und 31 aus Südbaden. Mit insgesamt 18 Titeln im Einzel, Doppel und Mixed waren die Teilnehmer aus Württemberg sehr erfolgreich. Maßgeblich daran beteiligt war Eva Engel vom TSV Bietigheim. Die vielfache württembergische Meisterin startete erstmals nach mehreren Jahren Abwesenheit in der Altersklasse 60 und räumte in allen Konkurrenzen die Titel ab. Im Einzel war sie klar überlegen, gab im gesamten Wettbewerb keinen Satz ab und verwies im Finale ihre Doppelpartnerin Margitta Ilskens auf Platz zwei.

Erfolgreichster Verein waren die Sportfreunde aus Friedrichshafen. Bettina Martin, Andrea Schödel und Karin Hoffmann errangen jeweils zwei Meistertitel und standen in allen drei Wettbewerben auf dem Podest. Die vierte Friedrichshafener Spielerin war der Pechvogel des Turniers. Hannelore Stowasser hatte sich mit einem hart erkämpften Sieg über Karin Hoffmann fürs Endspiel qualifiziert. Bei einem Sturz zu Beginn der Begegnung zog sie sich eine heftige Knieprellung zu, sodass sie den Titel Andrea Schödel kampflos überlassen musste.

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Die Bodensee-Damen waren eine Klasse für sich (v.l.n.r.): Bettina Martin, Hannelore Stowasser, Andrea Schödel, Karin Hoffmann

Weitere zweifache Meister wurden in der AK 70 Hannelore Kaysser (ASV Botnang) und Peter Flach (TB Beinstein). Im Halbfinale musste Hannelore Kaysser der Nordbadenerin Lore Eichhorn gratulieren, hatte aber die Genugtuung, im Doppel an der Seite von Rita Joos (Vfl Winterbach) und im Mixed an der Seite von Peter Flach gleich zwei Mal Revanche an Lore Eichhorn nehmen zu können. Der Beinsteiner Peter Flach, erstmals seit fast zehn Jahren wieder bei Seniorenmeisterschaften im Einsatz, gewann mit Josef Glashauser im württembergischen Doppelfinale gegen Rudi Fritzinger und Gerhard Hermann. Die Chance zum dreifachen Titelgewinn hatte der Beinsteiner im Einzel-Endspiel gegen den Südbadener Siegfried Dannegger. Dieser stellte sich nach klar verlorenem ersten Satz immer besser auf Flach ein und verhinderte dessen totalen Triumph.

In der AK 80 waren Rolf Groß und Walter Fleiner, die letztjährigen deutschen Meister, hohe Favoriten. Beide setzten sich in den Gruppenspielen sicher durch, am Ende hatte Rolf Groß die Nase klar vorn. Auch das Doppel war eine sichere Beute der beiden.

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  Werner Kopp und Armin Eckert, die beiden ältesten Spieler der Meisterschaften

In der AK 75, der Spielklasse mit der breitesten Spitze, setzte sich der Neckarsulmer Klaus Krüger im Endspiel gegen den Weinheimer Horst Funk glatt in drei Sätzen durch. Funk hatte das Finale mit einem denkbar knappen 14:12, 13:11 und 21:19 über Peter Schuler (VfL Kirchheim) erreicht. Im rein württembergischen Doppelfinale setzten sich Kurt Schaaf und Peter Schuler ein weiteres Mal gegenüber Klaus Krüger und Richard Luber durch.

Nachdem es bei den Gruppenspielen und dem Mixed am Samstag mehrfach wegen beanstandeter Schläger Ärger und Spielverzögerungen gegeben hatte (im Mixed-Endspiel fast eine Dreiviertelstunde), kam es am Sonntag zum Eklat. Da der Schläger des Südbadeners Rolf-Dieter Loss wegen einer minimalen Überschreitung der zulässigen Dicke nicht zugelassen wurde, solidarisierten sich die anderen drei Halbfinalisten mit Loss und traten nicht an.

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Hitzige Debatten beim Mixed-Endspiel: Oberschiedsrichter Sven Weiland im Gespräch mit Alexander Mohr

Als Sprecher der Spieler machte Alexander Mohr seinem Unmut deutlich Luft. Auch der südbadische Seniorenwart, Helmut Hartmann, war über diese Form des Turnierablaufs nicht sehr glücklich und kündigte an, dass dies bei der nächsten Sitzung der Verbandsseniorenwarte zur Sprache kommt. Gunter Klugmann, der Seniorenbeauftragte des Deutschen Tischtennisbunds, der am Sonntag die Veranstaltung besuchte, war voll des Lobes über die örtlichen Veranstalter, kritisierte aber den Verbandsbeschluss zu solch massiven Schlägerkontrollen im Seniorenbereich scharf.

Hier geht es zur Siegerliste.pdf

Bericht / Fotos: Wolfgang Ruoff

 

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