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Coaching –Regel  (neu, gültig ab 1.07.2016)

Tischtennisregeln B, Ziffer 5.1.3:

 „Die Spieler dürfen jederzeit beraten werden, außer während des Ballwechsels. Falls eine dazu berechtigte Person den Spieler unerlaubt berät, zeigt der Schiedsrichter eine gelbe Karte, um ihn oder sie zu warnen, dass ein weiterer Verstoß dieser Art zu einem Verweis vom Spielraum (der Box) führt (gültig ab 01. Oktober 2016). "

Abweichend von den Internationalen Tischtennisregeln gilt im gesamten Bereich des DTTB:

 Ab dem 1. Juli 2016: Zwischen den Ballwechseln ist es den Personen, die am Spielraum (der Box) zugelassen sind, erlaubt, verbale und optische Coaching-Hinweise zu geben.
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Begründung:

Die Übernahme von Änderungen der Internationalen TT-Regeln in die Bestimmungen des DTTB erfolgt automatisch. Weil die neue „Coaching-Regel“ international erst nach den Olympischen Spielen 2016 in Kraft tritt - zum 1.9.2016 -der Ausschuss für Leistungssport des DTTB (ALSP) dies aber zu Beginn einer Spielzeit 2016/2017 (zum 1.7.2016) als sinnvoller erachtet, muss dies hier beantragt werden.

Kommentierung Heike Mucha (Internationale Schiedsrichterin):

„Die neue Coaching-(Beratungs-)Regel dürfen alle, die auf der Mannschaftsbank zugelassen sind, wahrnehmen. Im Mannschaftsspielbetrieb des TTVWH sind dies unter anderem der Betreuer (Coach) und die Mitspieler. Im Individualspielbetrieb ist weiterhin ein Betreuer (Coach) zugelassen, der vor dem Spiel benannt wurde.

Die zugelassenen Personen auf der Mannschaftsbank sind berechtigt, zwischen den Ballwechseln optische und verbale Hinweise zu geben. Während eines Ballwechsels ist dies verboten. Es darf auch kein Dialog zwischen Spieler und Betreuer (Coach) entstehen. Ein bewusstes Zugehen des Spielers auf den Betreuer (Coach), um sich Hinweise zwischen den Ballwechseln geben zu lassen, ist ebenfalls verboten. Als Beispiel kann das Treten des Balles in Richtung Berater (Verzögern des Spieles) genannt werden. Alle weiteren Tischtennisregeln zur Beratung, Unsportlichkeit, Time-Out, Verzögern des Spiels sowie die Pausen- und Unterbrechungsregeln behalten unverändert ihre Gültigkeit.

Verstöße gegen die hier genannten Tischtennisregeln ziehen weiterhin Bestrafungen nach den geltenden Tischtennisregeln nach sich.

Der Schiedsrichter am Tisch trifft auch in diesen Fällen eine endgültige Tatsachenentscheidung. Der Schiedsrichter am Tisch muss unparteiisch handeln, auch wenn er einem der beiden Vereine angehört. Während der Tätigkeit als Schiedsrichter darf diese Person nicht coachen (betreuen).“

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