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Foto: privatVon Jürgen Mohr. Am Wochenende 14./15. April 2012 trafen sich die besten Auswahlmannschaften der verschiedenen Landesverbände des DTTB, um bei den Schülern, Schülerinnen, Jungen und Mädchen den jeweils besten Landesverband zu ermitteln. Nach dem modifizierten Swaythling-Cup-System mussten mit 3-er Mannschaften maximal sieben Spiele (drei Spiele in der Vorrunde, evtl. ein Spiel in der Zwischenrunde und drei Spiele in der Endrunde) absolviert werden. Die Schülerinnen, Schüler und die Mädchen machten aus den zweiten Plätzen des Vorjahres diesmal einen Sieg. Die Jungen gewannen ihrer Konkurrenz, nachdem sie im letzten Jahr noch Viertplatzierter waren.

Der WTTV hatte letztmals im Jahr 2009 alle 4 Konkurrenzen gewonnen. Dann wurde 2010 und 2011 der Abstand zwischen dem jeweiligen Sieger WTTV und den Baden-Württembergern immer geringer. Im letzten Jahr betrug der Abstand gerade mal noch ein Punkt. In diesem Jahr nun sind es gleich 13 Punkte Vorsprung zu Hessen, 14 Punkte zu Niedersachsen und 15 Punkte zum WTTV. So gewinnen die Teams aus dem Ländle nach 2007 wieder den Deutschlandpokal, diesmal aber erstmalig mit der maximalen Punktzahl.

Alle Landesverbände reisten mit ihren stärksten Teams an. So waren beinahe alle der aktuellen DTTB TOP 12 Ranglistenspieler am Start: Die Mammutveranstaltung mit bis zu 16 Landesverbänden pro Konkurrenz, wurde an drei unterschiedlichen Orten in Deutschland ausgetragen: Die Schülerinnen spielten in Tornesch-Esingen (Schleswig-Holstein), die Schüler reisten nach Kellinghusen (Schleswig-Holstein), während die Mädchen und Jungen gemeinsam in Hanau (Hessen) an den Start gingen.

 

Die Schülerinnen sind als klare Favoriten ins Rennen gegangen. Diesem Anspruch wurden sie durch deutliche Siege auch gerecht. Das Endspiel gegen Hessen war beim letztendlich klaren 4:1 Erfolg doch umkämpft. Den Siegpunkt zum 4:1 holte Yuan Wan gegen Alena Lemmer, die aktuelle deutsche Meisterin. Die Busenbacherin gewann im Duell der noch ungeschlagenen Spielerinnen mit 3:2 Sätzen und blieb mit einer 8:0-Bilanz während des gesamten Turniers ohne Niederlage.

Am Erfolg waren folgende Spielerinnen beteiligt: Yuan Wan (TV Busenbach), Lilli Eise (ESV Weil), Julia Kaim (TTC Bietigheim-Bissingen), Jennie Wolf (TV Busenbach), Betreuer: Liu Liping

Vorrunde:         Baden-Württemberg – Berlin                 4:1

                        Baden-Württemberg – Schleswig-Holst.4:0

                        Baden-Württemberg – Thüringen           4:0

Endrunde:        Baden-Württemberg – WTTV                 4:0

                        Baden-Württemberg – Niedersachsen    4:1

                        Baden-Württemberg – Hessen               4:1

Endplatzierung: 1. Platz

 

Die Schüler hatten zu Beginn die unerwartet starken Hamburger als Gegner und gewannen 4:2. Danach war das Team erst im Halbfinale gegen Hessen wieder richtig gefordert. Das Spiel endete zwar deutlich mit 4:1, aber besonders die beiden knappen 3:2-Erfolge von Tom Mayer im Einzel und im Doppel mit Dennis Klein waren umkämpft. Im Endspiel gegen Niedersachsen schlug Dennis Klein wieder einmal seinen Dauer-Konkurrenten Nils Hohmeier mit 3:2 Sätzen, blieb so während des gesamten Turniers im Einzel ohne Niederlage und steuerte im Endspiel drei der vier Punkte bei (2 Einzel, 1 Doppel).

Am Erfolg waren folgende Spielerinnen beteiligt: Dennis Klein (TTC Bietigheim-Bissingen), Tom Mayer (TSG 1845 Heilbronn), Gabriel Gaa (DJK SB Stuttgart), Alexander Gerhold (TTV Weinheim-West), Betreuer: Daniel Behringer

Vorrunde:         Baden-Württemberg – Hamburg                        4:2

                        Baden-Württemberg – WTTV                4:1

                        Baden-Württemberg – Thüringen           4:1

Endrunde:        Baden-Württemberg – Rheinland           4:0

                        Baden-Württemberg – Hessen               4:1

                        Baden-Württemberg – Niedersachsen    4:3

Endplatzierung: 1. Platz

Foto: privat

Das siegreiche Schüler-Team. (Foto: privat)

Bei den Mädchen kamen mit Baden-Württemberg und dem WTTV die beiden Landesverbände ins Endspiel, die man auch vorher dort erwartet hätte. Und vorher wäre der WTTV mit seinen beiden DTTB-Top12-Siegerinnen, Nina Mittelham und Yuko Imamura, auch der Favorit gewesen. Nachdem dann sowohl Theresa Lehmann gegen Yuko Imamura wie Theresa Kraft gegen Nina Mittelham einen 0:2-Satzrückstand in einen 3:2-Sieg verwandeln konnten, gewann Theresa Lehmann aus das abschließende Einzel gegen Katja Brauner und „das Ding“, wie es Betreuerin Martina Schubien nannte, gehörte mit einem 4:3-Erfolg uns.  

Am Erfolg waren folgende Spielerinnen beteiligt: Theresa Kraft (TV Busenbach), Theresa Lehmann (DJK Offenburg), Saskia Becker (TB Wilferdingen), Jana Neumaier (DJK Offenburg), Betreuerin: Martina Schubien

Vorrunde:         Baden-Württemberg – Thüringen           4:0

                        Baden-Württemberg – Hessen               4:0

                        Baden-Württemberg – Niedersachsen    4:2

Endrunde:        Baden-Württemberg – Schleswig-Holst.4:0

                        Baden-Württemberg – Hessen               4:1

                        Baden-Württemberg – WTTV                 4:3

Endplatzierung: 1. Platz

Foto: privat

Das Mädchen-Team (Foto: privat)

Bei den Jungen kam „zu keiner Zeit das Gefühl auf, dass wir dieses Turnier nicht zu unseren Gunsten entscheiden werden“, so Betreuerin Evelyn Simon. So führte man auch in allen Begegnungen mit 3:0, im anschließenden Doppel fehlte es dann manchmal ein wenig an Konzentration. Während alle Jungs eine tolle Leistung ablieferten, ist doch der zweimalige Sieg von Frederick Jost gegen die bayerische Nummer 1, Florian Schreiner, hervorzuheben. Im Endspiel konnte der Weinheimer dabei sogar einen 0:2-Satzrückstand aufholen und noch 3:2 gewinnen.

Am Erfolg waren folgende Spielerinnen beteiligt: Liang Qiu (TTC matec Frickenhausen), Fredrick Jost (TTC Weinheim), Dang Qiu (TTC matec Frickenhausen), Lukas Luchner (FT 1844 Freiburg), Betreuerin: Evelyn Simon

Vorrunde:         Baden-Württemberg – Thüringen           4:0

                        Baden-Württemberg – Niedersachsen    4:1

                        Baden-Württemberg – Bayern                4:0

Endrunde:        Baden-Württemberg – Schleswig-Holst.4:1

                        Baden-Württemberg – Hessen               4:2

                        Baden-Württemberg – Bayern                4:0

Endplatzierung: 1. Platz

Foto: privat

Auch die Jungen-Mannschaft kletterte bei der Siegerehrung ganz oben aufs Treppchen. (Foto: privat)

Besser als 4 von 4 Konkurrenzen zu gewinnen geht es nicht. Und ob. In diesem Jahr, im Januar, wurde erstmals der so genannte Future Cup – der Deutschlandpokal der Schüler und Schülerinnen U13 – ausgetragen. Und beide Konkurrenzen gewannen auch hier die Baden-Württemberger. Eine Steigerung ist somit im nächsten Jahr definitiv nicht möglich. Es wird schwer genug die sechs Siege zu verteidigen. Aber jetzt genießen wir erst einmal den glanzvollen Sieg. Bereits kurz vor Ende der 4 Veranstaltungen gab es erste Mails mit dem Titel „Der Deutschlandpokal ist unser“ – und zwar ohne wenn und aber, meilenweit vor der Konkurrenz.

 

Zu den kompletten Ergebnislisten

 

(Text: Jürgen Mohr)

(Fotos: privat)

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