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Bis auf die Mädchen U15 setzen sich alle Favoriten ganz überlegen durch

normal Gabriel Gaa-Bernd Mueller-02 545 375 90Bei den Mädchen U18 gewinnt der SSV Schönmünzach überlegen und gibt dabei in 3 Partien ganze 3 Spiele ab. Die TGV Eintracht Beilstein macht es bei den Jungen U18 mit nur 2 abgegebenen Spielen noch deutlicher. Auch bei den Jungen U15 gibt es mit der DJK SB Stuttgart ein absolut souveränes Team: in 7 Partien werden ganze 4 Spiele abgegeben. Bei den Mädchen U15 setzte sich der neue Titelträger TSV Untergröningen knapp mit 6:4 gegen den Vorjahressieger VfL Sindelfingen durch.

Am 07./08.05.2011 wurden von der SV Böblingen die württembergischen Mannschaftsmeisterschaften der Jugend U15 und U18 mustergültig durchgeführt. Während die Jugend U15 an 2 Tagen spielt (für jede Mannschaft 6 Spiele, die besten 4 Teams spielen 7-mal), ist es bei der Jugend U18 nur ein Spieltag (sonntags mit jeweils 3 Spielen). Stimmungsvoll ging es an beiden Tagen zu. Einige Schlachtenbummler der qualifizierten Vereine waren dabei, um ihre jeweiligen Mannschaften tatkräftig zu unterstützten. Während bei der Jugend U15 insgesamt 16 Mannschaften qualifiziert waren (die 15 Meister der Bezirke und jeweils eine Mannschaft aus dem durchführenden Bezirk Böblingen waren startberechtigt), waren bei der Jugend U18 die ersten beiden der Verbandsklassen Nord und Süd (= 4 Mannschaften) für diese Meisterschaften am Start. Die 4 Mannschaften der Jugend U18 traten im System „jeder gegen jeden“ an. Für die baden-württembergischen Mannschaftsmeisterschaften, die am 22.05.2011 in Notzingen ausgetragen werden, sind in allen Konkurrenzen die beiden Erstplatzierten qualifiziert.

Bei den Mädchen U18 konnte sich der SSV Schönmünzach gegen die TB Beinstein und den TSV Untergröningen jeweils klar mit 6:0 durchsetzen. Die NSU Neckarsulm gewann gegen dieselben Gegner jeweils knapp mit 6:4. Im Endspiel der beiden ungeschlagenen Mannschaften, konnte nach einer Punkteteilung im Doppel nur die Neckarsulmer Spitzenspielerin Dorothea Edelmann doppelt punkten. So war der 6:3 Erfolg für Nicole Gaiser, Laura Frey, Ann-Kathrin Burkowitz und Larissa Burkowitz die logische Folge.

Bei den Jungen U18 kam der 3.-Platzierte der Verbandsklasse Nord, der SV Plüderhausen zum Zug, da die DJK SB Stuttgart ihre Mannschaft bei den Jungen U15 starten ließ. Plüderhausen gewann die ersten beiden Spiele gegen den SV Deuchelried und den TSV Herrlingen und stand im Endspiel gegen die TGV Eintracht Beilstein. Nachdem Manuel Mangold, Dominik Rau, Patrick Heim, Tullio Mellone und Jochen Burkart bereits in der Punkterunde zweimal siegreich waren, ließen sie auch diesmal nichts anbrennen und gaben beim 6:1 Erfolg nur ein Doppel ab.

Bei den Mädchen U15 ging es für den TSV Untergröningen von Platz 9 im Vorjahr in diesem Jahr auf das oberste Treppchen. Gleich im ersten Spiel der Endrunde traf Untergröningen auf den vermeintlichen Favoriten VfL Sindelfingen. Besonders Denise Ihrig (auf Position 1) und Svenja Friederich (auf Position 3) spielten groß auf und holten 4 Einzelsiege beim etwas überraschenden 6:4 Erfolg. Während Sindelfingen seinen Titel aus dem Vorjahr knapp nicht verteidigen konnte, verbesserte sich der TSV Altenburg von Platz 12 im letzten Jahr auf Platz 3.

Bei den Jungen U15 waren die DJK SB Stuttgart und die TSG Heilbronn auf Platz 1 und 2 gesetzt. Nachdem beide Teams ihre Spiele bis zur Endrunde deutlich gewonnen haben, kam es bereits im 1. Spiel der Endrunde zum eigentlichen Endspiel. Nachdem die beiden Duelle mit den beinahe identischen Spielern in der Verbandsklasse der Jungen U18 mit 5:5 und 6:4 für Stuttgart endeten, erwartete man hier ebenfalls ein knappes Ergebnis. Da aber alle umkämpften Spiele an Stuttgart gingen, endete die Partie überraschend deutlich mit 6:0 für Stuttgart. Damit verbesserte sich Stuttgart um 4 Plätze gegenüber 2010, die TSG Heilbronn konnte ihren Titel nicht verteidigen und der TTC Bietigheim-Bissingen kam wie im Vorjahr auf Platz 3.

Bei den baden-württembergischen Meisterschaften in zwei Wochen in Notzingen dürfen erstmals alle qualifizierten Mannschaften ihre freigegebenen Jugendlichen aus den Aktivenmannschaften einsetzen. Deshalb sind bei den Landesmeisterschaften teilweise ganz andere Ergebnisse zu erwarten als zwischen den beiden Siegermannschaften auf württembergischer Ebene.

Gesamtergebnisse und Bilanzen

Text: Jürgen Mohr

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