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Den Auftakt zum Rahmenprogramm des LIEBHERR Pokal–Finales der Herren, am Samstag, des 28. Dezember, machten mit dem seit 2008 durchgeführten REGIO–CUP für Jugend–Bezirksauswahlmannschaften (U18, U15, U13) schon um 9 Uhr am Vormittag, die Mädchen, Jungen, Betreuer und TTVWH–Helfer der 15 Württembergischen Bezirke plus dem Team der Sport–Region Stuttgart, in der Schleyer-Halle.

Ergebnis-Komplettübersicht aller 32 Auswahlspiele der 16 teilnehmden Teams

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Aus allen Richtungen des Verbandsgebietes strömten die besten Nachwuchskräfte der einzelnen Bezirke der Landeshauptstadt, mit insgesamt über 120 Teilnehmern, entgegen. Da die Hallenöffnung auf 7.45 Uhr am frühen Morgen festgesetzt war hatten alle Akteure der einzelnen Sechserteams, samt den dazugehörigen Ersatzspielern, genügend Zeit um sich auf den 28 zur Verfügung stehenden Tischen richtig gut einzuspielen und natürlich auch die besondere Atmosphäre dieser großen Halle auf sich wirken lassen. Die Auslosung zu diesem Event fand allerdings schon kurz vor Weihnachten in der TTVWH – Geschäftsstelle im SpOrt Stuttgart statt. Die stärksten beiden Mannschaften wurden dabei, berechnet nach dem Gesamt Q–TTR Wert des jeweiligen gemeldeten Teams, auf die Positionen Eins (Ludwigsburg/10608 Punkte) und Sechzehn (Heilbronn/9529 Punkte) gesetzt. Die Nummer Drei und Vier der Setzliste wurden auf die Plätze 8 (Böblingen/9335 Punkte) und 9 (Hohenlohe/9004 Punkte), also in die "Mitte", gelost. Die nächsten vier Bezirke (Plätze 5 – 8) aus der Rangliste wurden auf die Positionen 4 (Stuttgart/8672 Punkte) und 5 (Schwarzwald/8956 Punkte) sowie 12 (Ulm/8737 Punkte) und 13 (Esslingen/8716 Punkte) reingelost. Die restlichen 8 Mannschaften (Setzposition 13 – 16) wurden zum Schluss, auf die freien Plätze im Raster, den schon gesetzten Teams zugelost.

b_350_250_16777215_00_images_alt_phocagallery_VA2_1134_klein.JPGPünktlich um 8.50 Uhr begrüßte Turnierleiter Wolfgang Laur unterstützt durch einen Teil des Turnierleiterteams aus dem Bezirk Ulm, der Familie Michaelis, alle teilnehmenden Mannschaften und rief auch gleich die Spiele auf. Gleichzeitig wies er auch noch einmal alle darauf hin, dass jeder einzelne Platz ausgespielt wird. Damit war dann auch nach einer Niederlage für ein Team noch lange nicht Schluss. So stürzten sich also alle, pünktlich ab 9 Uhr, voller Elan in den Wettkampf.

Die erste Runde brachte aber noch keine richtigen Überraschungen. Auch ohne Julia Kaim und Dennis Klein, die Beide für einen DTTB–Lehrgang abgestellt waren, setzte sich Titelverteidiger Ludwigsburg nach insgesamt 6 Einzeln und 3 Mixed – Doppeln gegen den Bezirk Staufen vor über 250 Zuschauern, die eine richtiggehende Stadion–Atmosphäre zauberten, mit 7:2 recht klar durch.

Die weiteren Ergebnisse der ersten Runde lauteten: Stuttgart – Donau 6:3, Schwarzwald – Rems 7:2, Böblingen – Ostalb 7:2, Hohenlohe – Allgäu-Bodensee 7:2, Oberer Neckar – Ulm 6:3, Alb – Esslingen 5:4 und auch Heilbronn bezwang die Sport-Region Stuttgart mit 6:3 relativ klar.

Auch im nächsten Durchgang gaben sich die Favoriten keinerlei Blöße. Die Bilanz der Runde 2 lautete Ludwigsburg – Stuttgart 7:2, Böblingen – Schwarzwald 5:4, Hohenlohe – Oberer Neckar 8:1 und Heilbronn ließ dem Bezirk Alb beim 7:2 auch keine wirkliche Chance. Damit hatten alle vier zu Anfang gelosten Teams ihre Setzung schon mehr als gerechtfertigt.

Einen Triumph im Halbfinale landeten dann Ludwigsburg mit 7:2 über Böblingen und Heilbronn ebenfalls mit 7:2 über den Bezirk Hohenlohe. Im anschließenden und recht spannenden kleinen Finale um Platz 3 und 4 belohnte sich Hohenlohe mit einem 5:4 Sieg und der Erkenntnis mit dem 3. Platz auch die Siegerehrung im großen Rahmen, in der Porsche – Arena, gebucht zu haben. Das war bei den beiden Kontrahenten Ludwigsburg und Heilbronn im Finale nicht mehr der entscheidende Anreiz, da ja beide dieses Ziel schon erreicht hatten. Hier lag der Fokus eindeutig auf dem großen Siegerpokal, der dem Gewinnerteam winkte. Mit starken Nerven aber auch dem Selbstbewusstsein des Titelverteidigers setzte sich hier Ludwigsburg in einem überaus hochklassigen Endspiel gegen Heilbronn, nicht nur in den entscheidenden Szenen, sondern auch in der ganzen Partie, mit 5:4 recht knapp durch. Entsprechend groß war in Anschluss der Jubel der Champions.

b_350_250_16777215_00_images_alt_phocagallery_VA2_1263_klein.JPGAlle Teams der Plätze 4 bis 16 erhielten ihre Urkunden bereits in der Schleyer-Halle durch die Vizepräsidentin Heike Mucha überreicht, während die Siegermannschaft des Bezirks Ludwigsburg genauso wie der Zweitplazierte Heilbronn und Hohenlohe für den 3. Platz, die Auszeichnung dann zwischen den Viertelfinals in der Porsche–Arena in Empfang nahmen. Für alle Teilnehmer des Wettbewerbs war es in Stuttgart ein unvergessliches Erlebnis. Einziger Wermutstropfen für viele der teilnehmenden Teams war der dieses Mal dem Zeitplan leider zum Opfer gefallene bisherige Modus. Sonst wurde die Vorrunde in Gruppen gespielt. Hier zum großen bedauern vieler Akteure leider von Beginn an im K.O.–System. Trotz allem waren wirklich alle sehr über die Tatsache begeistert, im Anschluss dann auch noch die Spitzenkönner um Timo Boll sowie natürlich auch die Lokalmatadoren Frickenhausen und Ochsenhausen anfeuern zu können. Alles in allem war es eine absolut tolle Werbung für den Tischtennissport. Genauso wie für den Sport Region Gedanken. Den Nachwuchs in der Region zu fördern, das alles auch noch in Teamform mit all seinen nachhaltigen Wirkungen, waren sich die anwesenden Bezirksvertreter ebenso wie die Verbandsspitze einig, sollte unbedingt beibehalten und weiter gefördert werden.

Hans-Peter Wörtz

Die Platzierungen der Bezirke beim REGIO–CUP 2013

  • 1. Bezirk Ludwigsburg
  • 2. Bezirk Heilbronn
  • 3. Bezirk Hohenlohe
  • 4. Bezirk Böblingen
  • 5. Bezirk Schwarzwald
  • 6. Bezirk Oberer Neckar
  • 7. Bezirk Alb
  • 8. Bezirk Stuttgart
  • 9. Bezirk Esslingen
  • 10. Bezirk Ostalb
  • 11. Bezirk Ulm
  • 12. Bezirk Staufen
  • 13. Bezirk Rems
  • 14. Bezirk Allgäu–Bodensee
  • 15. Bezirk Sport–Region Stuttgart
  • 16. Bezirk Donau

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