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Am 30.04.2011 und am 01.05.2011 richtet der TSV Gomaringen in der Gomaringer Sport- und Kulturhalle die württembergischen Pokalmeisterschaften für die A-, B- und C-Klasse der Damen und Herren aus.

 
Wie im Vorjahr werden die sechs Meister, die sich damit für die deutschen Pokalmeisterschaften für Verbandsklassen am 2. – 5. Juni 2011 qualifizieren, im Dreiermannschaftsmodus ermittelt. Meldungen sind noch bis Sonntag, den 10. April 2011 an die Geschäftsstelle des TTVWH, Fritz-Walter-Weg 19, 70372 Stuttgart, möglich.
 
 
Um das Jahr 2005 wurde bei René Wegner die Idee geboren, Tischtennis mit dem Kopf und einem größeren (Gummi-)Ball zu spielen. Inzwischen hat HEADIS schon an vielen Standorten Einzug gehalten. Auf Schulhöfen oder Spielplätzen, in Parks oder im Schulsport. Nachdem bereits mehr als ein Dutzend Universitäten HEADIS in ihr Hochschulsportprogramm aufgenommen haben, wurde es auch vom ADH (Allgemeiner Deutscher Hochschulverband) als Sportart anerkannt. Logische Konsequenz war die Etablierung einer Turnierserie innerhalb Deutschlands und das Kreieren einer nationalen Rangliste.

Nach den LIEBHERR Europameisterschaften, die im September 2009 in der baden-württembergischen Landeshauptstadt zur Austragung kommen, war die Stuttgarter Porsche-Arena nunmehr Schauplatz einer weiteren großen Tischtennis-Veranstaltung. Offiziell waren es 3450 Zuschauer, die die Chance nutzten, Weltklassespieler aus nächster Nähe zu beobachten. Allen voran natürlich Timo Boll, derzeit Nummer eins in der Weltrangliste und unlängst von Deutschlands Sportjournalisten auf den zweiten Platz bei der Wahl zum "Sportler des Jahres 2010" gewählt. Wie beliebt und hoch geschätzt der Odenwälder ist, war in Stuttgart über den kompletten Turniertag festzustellen. Bei der Autogrammstunde nach dem zuvor eingefahrenen Pokaltriumph ließ sich der 29-jährige in einer Traube von Tischtennis-Fans nicht mehr ausfindig machen.

Keine Frage, der DJK Sportbund Stuttgart bereicherte in der Vorrunde die zweite Liga. Und die Konkurrenz verdrehte sich verwundert die Augen. So beispielsweise der Tabellendritte TTC Weinheim, der sich gleich zum Saisonauftakt mit einem 8:8 gegen den forsch agierenden Neuling begnügen musste. Oder die Mannschaft des Post SV Mühlhausen, die in einer hochdramatischen Partie zum Vorrundenabschluss mit 9:7 in die Knie gezwungen wurde. Nur zwei Mal sahen die Stuttgarter um Trainer Thomas Walter kein Land: Gegen den Topfavoriten TTC matec Frickenhausen (1:9) fiel dies angesichts der generellen Dominanz von Torben Wosik & Co. nicht sonderlich ins Gewicht, gegen den TV Hilpoltstein (2:9) erwischte man bei der Heimpremiere in der Sporthalle Nord schlichtweg keinen guten Tag.

Das Zuschauerinteresse zum Zweitliga-Auftakt in der Landeshauptstadt war beachtlich. Trotz spätsommerlichen Temperaturen, dem Cannstatter Volksfest und einem VfB-Heimspiel war die Sporthalle Nord gut besucht. Das motivierte Sportbund-Team mit einem Altersdurchschnitt von 27 Jahren wollte den heimischen Fans nach dem verheißungsvollen 8:8 vor Wochenfrist beim TTC Weinheim natürlich etwas bieten. Doch die Rechnung wurde letztendlich ohne den Gegner gemacht. Die Gäste aus Mittelfranken, die sich einen Platz im vorderen Mittelfeld als Saisonziel gesetzt haben, waren an den einzelnen Paarkreuzen einfach zu gut besetzt. „Wenn wir in dieser Liga punkten wollen, müssen wir alle am Limit spielen“, so Thomas Walter nach der doch recht empfindlichen 2:9-Niederlage.

Die Zweitliga-Reserve aus dem Neuffener Tal will sogar vorne mitmischen. Etwas bescheidener ist da Fritz Russek, Abteilungsleiter des TSV Wendlingen: „Ich spekuliere auf den sechsten oder siebten Platz.“ Das Trainingslager der Wendlinger im kroatischen Porec war einmal mehr ein voller Erfolg. Die Trainingsbedingungen sind nahezu ideal. Auch eine italienische Mannschaft aus Turin trainierte in diesem Leistungszentrum.

Die Regionalliga ist für den TSV Wendlingen eine echte Herausforderung. TSV-Chef Russek: „Wir betreten Neuland. Das wird sicher schwer werden.“ Trotzdem hat der Aufsteiger auf Neuzugänge bewusst verzichtet. Russek weiter: „Die Aufstiegsmannschaft soll sich bewähren.“

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