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 thw april 2013"Die Halle kann voll werden" - Interview mit TTVWH-Geschäftsführer Thomas Walter

Gut vier Wochen sind es noch bis zum großen Bundesliga-Showdown in der Ulmer ratiopharm arena zwischen den TTF Liebherr Ochsenhausen und Rekordmeister Borussia Düsseldorf (19.10.). Die Vorbereitungen laufen auf vollen Touren, Ziel ist es, die Halle mit 3.000 Tischtennisfans zu füllen. Wir sprachen mit Thomas Walter, Geschäftsführer des Tischtennisverbandes Württemberg-Hohenzollern über das bevorstehende Tischtennis-Highlight und das Talentförderungs-Konzept der TTF.

 Was halten Sie von der Idee der TTF, das TTBL-Spiel gegen Düsseldorf in der Ulmer ratiopharm-Arena auszutragen und zum Tischtennis-Großevent mit erhofften 3.000 Zuschauern zu machen?

Thomas Walter: "Die Überlegung, Tischtennis in großem Rahmen zu präsentieren,  halte ich aus vielen Gründen für positiv.  Neue Zuschauer-Gruppen aus Ulm und Umgebung werden angesprochen. Düsseldorf mit Timo Boll ist insbesondere für junge Tischtennis- Spieler so attraktiv,  dass die Halle voll werden kann. Und: Das Spiel könnte einen Rahmen bieten, dass sich die Tischtennis-Szene in der Ratiopharm-Arena trifft - vielleicht auch in Zukunft."

Welche gemeinsamen Aktionen wird es geben, wie unterstützt der TTVWH das Event?

"Mit Kristijan Pejinovic und Manuel Pfender haben wir abgestimmt, dass das Spiel in den TTVWH -Medien beworben wird, ebenso wie bei den Jugend-Bezirksmeisterschaften eine Woche vor dem Spiel. Zudem wird es ein TTVWH-TICKET geben, mit dem Vereine vergünstigte  Eintrittskarten erwerben können. Mit einigen TTVWH-Vorstandsmitgliedern wollen wir das Spiel besuchen."

Das Spiel in Ulm ist - wie schon die Begegnung gegen Boll und Co. vor einem Jahr in Bamberg - Rainer Ihle gewidmet. Was beziehungsweise welche Erinnerungen verbinden Sie mit Rainer Ihle?

"Mit Rainer Ihle verbinde ich vor allem die gemeinsamen Termine in der Vorbereitung großer Tischtennis-Events. Als wir einmal das DTTL-Spiel Ochsenhausen – Düsseldorf in der Porsche-Arena vorbereiteten, trafen wir uns bei der Stuttgarter Marketing-Gesellschaft. Er sprach mit leuchtenden Augen über dieses Match, das es dann einige Monate später ja auch im Finale der Champions League gab. Doch das war ihm nicht genug. Er äußerte dann auch noch die Vision, irgendwann Erdteil-Vergleiche Asien – Europa in regelmäßigen Abständen in großen Hallen Europas auszutragen. Wir schauten uns erstaunt an, welches Tempo Rainer Ihle bei seinen Zukunftsplanungen vorlegte."

Was halten Sie vom Konzept der TTF, Toptischtennis und Talentförderung - Stichwort Liebherr Masters College - in Ochsenhausen zu verbinden?

"Ich persönlich halte es grundsätzlich für positiv, neben oder ergänzend zum Bundesliga-Tischtennis in die Nachwuchs-Förderung zu investieren.  Im Fußball beispielsweise ist dies für Bundesligisten ja sogar Pflicht,  im Tischtennis leider noch die Ausnahme. Natürlich würde ich mir wünschen,  dass das Konzept noch mehr Nachwuchsspieler des BaWue- Kaders wie Dennis Klein, Leonard Süß und letzte Saison Natalie Mozler umfasst. Und richtig klasse fände ich, wenn die TTF Ochsenhausen sogar einen Weg mit eigenem Unterbau (2. Mannschaft, Jugend), wie in der Vergangenheit bereits bewiesen, finden würden. "

i.A. Dr. Stephan Roscher

 

 

 

 

 

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