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b_350_250_16777215_00_images_alt_phocagallery_VA1_9481(2).JPGMission Titelverteidigung mit großen Hindernissen

Groß war der Jubel, als der 1. FC Saarbrücken im Januar dieses Jahres den SV Plüderhausen im Endspiel mit 3:1 besiegte – und den Pokaltriumph bis tief in die Nacht in der Stuttgarter Porsche-Arena feierte. Doch das ist mittlerweile Schnee von gestern. Nunmehr gilt es für Bastian Steger (hier im Nationaltrikot, Foto: Volker Arnold) und Co., sich erneut zu beweisen.

Duplizität der Ereignisse: Aus Saarbrücker Sicht wiederholt sich in Stuttgart so manches. Das Team geht im Vergleich zur Vorsaison in unveränderter Aufstellung mit dem aktuellen deutschen Meister Bastian Steger, dem Portugiesen Joao Monteiro und dem Slowenen Bojan Tokic an den Start. Einziger Unterschied: Trainer Matthias Landfried, der gebürtige Wendlinger, steht nicht mehr an der Bande, seit Juli ist er Cheftrainer in Zagreb in der kroatischen Liga. Nunmehr wird die Saar-Mannschaft des Jahres von Vasile Florea und Damir Jurcic betreut. Identisch ist auch der Viertelfinalgegner: Erneut bekommen es die Saarländer mit Topfavorit Borussia Düsseldorf zu tun, gegen den sie vor knapp zwölf Monaten mit einem 3:1-Erfolg die Grundlage für den Pokalsieg schafften. Wäre also – im Falle eines Siegs über die Düsseldorfer - der Weg frei für einen weiteren Coup im deutschen Tischtennis-Pokal? „Eben nicht“, weist dies Manager Klaus Bastian entschieden zurück, „zuerst einmal gilt der Fokus einzig und allein dem Spitzenspiel gegen Düsseldorf. Wir werden in diesem Spiel auf jeden Fall unsere Chancen haben.“

Rückblickend auf die erste Saisonhälfte geht es beim 1. FC Saarbrücken aufwärts. Der Fehlstart mit zwei Niederlagen zu Beginn der Saison ist abgehakt, nach einer Siegesserie musste man sich im letzten Vorrundenspiel nur knapp mit 2:3 der Borussia aus Düsseldorf geschlagen geben. „Wenn man bedenkt, dass unsere drei Spieler allesamt bei Olympia am Start waren und dort auch fast bis zum Schluss zum Einsatz kamen, verwundert der Saisonfehlstart nicht. Das Tischtennisjahr war für unsere Jungs sehr kräftezehrend, von einer Regeneration im Sommer konnte keine Rede sein“, kennt Klaus Bastian die Gründe, der beispielhaft die Verdienste von Bastian Steger für die Nationalmannschaft hervorhebt und zudem darauf hinweist, dass „Bastian seit zwei Jahren auf allerhöchstem Niveau agiert“.

Saarbrückens Manager ist ein Befürworter von großen Tischtennis-Events, sieht allerdings auch noch Potenzial zur Verfeinerung. „In punkto Termingestaltung gibt es noch Verbesserungsmöglichkeiten. Die süddeutschen Klubs sind natürlich auf Grund der lokalen Nähe etwas im Vorteil. Wir werden sicherlich wieder mit einigen Fans nach Stuttgart kommen, allerdings wird dies im überschaubaren Rahmen bleiben. Einige Tischtennisanhänger schrecken auch vor den recht hohen Eintrittspreisen zurück.“

Text: Thomas Holzapfel (TTVWH/Ressortleiter Medien)

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