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b_350_250_16777215_00_images_alt_phocagallery_VA1_5834.JPGGekommen, um zu siegen – die Bremer haben in Stuttgart viel vor

„Wir wollen den Pokal gewinnen. Das ist der Hauptgrund, warum wir nach Stuttgart fahren“. Die Ansage von Sascha Greber, dem Team-Manager des SV Werder Bremen, ist unmissverständlich und zeugt zudem von einem gesunden Selbstbewusstsein, das sich die Werderaner um Adrian Crisan (Foto: Volker Arnold) im Laufe dieser Saison angeeignet haben. Zweifelsohne gehört der Klub aus dem Norden zu den Mitfavoriten auf den Pokalsieg.

Sascha Greber ist seit zwölf Jahren Team-Manager bei Werder Bremen. In diesem Jahr schätzt er seine Mannschaft stärker ein als in der Vorsaison – in der man bereits das Halbfinale im Pokal erreichte. Chih-Yuan Chuang ist einer der Gründe für den Qualitätsschub. Der 31-jährige Taiwanese, der in der Top Ten der Weltrangliste platziert ist, ist die neue unumstrittene Nummer eins im Team von Werder Bremen. Der Olympia-Vierte Chuang hatte mit seiner 11:2-Einzelbilanz großen Anteil daran, dass man als Zweiter die Bundesliga-Vorrunde beendete. Zudem begeisterte er mit starken Auftritten in der Champions League, in der die Grün-Weißen den Sprung ins Viertelfinale schafften. Der junge englische Spitzenspieler Paul Drinkhall (22) ist Bremens zweiter Neuzugang, bereits feste Größen sind die Rumänen Constantin Cioti und Adrian Crisan, der Timo Boll im Achtelfinale der Olympischen Spiele in London in die Schranken verwies.    

Mit großer Vorfreude blicken die Bremer auf den ersten Saisonhöhepunkt. „Ich freue mich riesig auf das Final Eight. Bereits im letzten Jahr haben wir in Stuttgart eine tolle Veranstaltung erlebt. Wir werden versuchen, diesmal noch besser abzuschneiden“, sagt SVW-Trainer Cristian Tamas, der mit seinem Team nichts unversucht ließ. Die Weihnachtsfeiertage verbrachten die Protagonisten hauptsächlich in der Halle. Sascha Greber: „Wir haben uns intensiv auf das Pokalfinale vorbereitet. Allerdings wird es schwer, bei einer doch eher ungünstigen Auslosung das Endspiel zu erreichen.“ Zuerst geht es gegen den TTC matec Frickenhausen, danach – im Erfolgsfall – gegen den Rekordsieger aus Düsseldorf oder den Pokalverteidiger aus Saarbrücken. „Wir haben eindeutig den schwierigsten Weg ins Final erwischt. Mit unserem Team haben wir jedoch einige Möglichkeiten und können selbst gegen solche Hochkaräter bestehen“, meint Trainer Cristian Tamas. 

Team-Manager Sascha Greber ist ein großer Freund der großen Events. Unvergesslich ist für ihn das Pokalfinale aus dem Jahre 2008, in dem Werder Bremen vor der Rekordkulisse von 4200 Zuschauern in Hannover dem SV Plüderhausen unterlag. Greber: „In der Bundesliga haben wir im Schnitt 500 bis 800 Zuschauer, damit sind wir schon sehr zufrieden. Solche Veranstaltungen wie das Stuttgarter Pokalfinale stellen abseits des Alltagsgeschäfts eine tolle Abwechslung dar. Wir werden alles geben.“

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