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b_350_250_16777215_00_images_alt_phocagallery_VA1_5764(2).JPGMit der „gelben Wand“ bereit für weitere Großtaten

Ganz offensichtlich ist der SV Plüderhausen eine Pokal-Mannschaft. 2008/2009 wurde das Team aus dem Remstal deutscher Pokalsieger, im letzten Jahr schaffte es der Bundesligist in der Stuttgarter Porsche-Arena bis ins Endspiel. Eine Wiederholung derartiger Erfolge will beim SVP mit Philipp Floritz und Trainer Momcilo "Mozza" Bojic (Foto: Volker Arnold) keiner ausschließen, vor allem weil es die Glücksfee bei der Auslosung recht gut mit dem Lokalmatadoren meinte. Und dann wäre da ja auch noch die „gelbe Wand“.

„Das Pokalfinale im letzten Jahr war ein Super-Ereignis und endete mit einem großen Erfolg für uns, auch wenn wir uns im Finale den Saarbrückern geschlagen geben mussten“, denkt Plüderhausens Chefcoach Momcilo „Mozza“ Bojic noch gerne an das vergangene Pokalturnier zurück. „Wir hoffen, dass wir in diesem Jahr an die Leistung von damals anknüpfen können. Und dabei das Hauptziel nicht aus den Augen verlieren, nämlich unsere Fans zu begeistern.“ Das Verhältnis zwischen Verein und Fans ist in Plüderhausen schon immer etwas ganz besonderes. Die „gelbe Wand“ ist in Tischtenniskreisen auch außerhalb der Verbandsgrenzen ein Begriff, vom DTTB erhielt der SVP als „beste Fangruppe“ des letzten Pokalfinales eine Einladung zur Mannschafts-Weltmeisterschaft nach Dortmund. Gekleidet in den Vereinsfarben und entsprechend lautstark können die eingefleischten Fans so manchen Gegner verunsichern.

Die Unterstützung der Zuschauer ist dem Remstal-Team somit sicher – und könnte ein Rezept für ein erneut erfolgreiches Abschneiden in Stuttgart sein. Hinzu kommt die augenscheinlich günstige Auslosung, die dem SVP Zweitligist SV Union Velbert als ersten Gegner beschert hat. Doch „Mozza“ Bojic erhebt schon jetzt den Zeigefinger: „Die Mannschaft aus Velbert ist sehr gefährlich. Die beiden rumänischen Spieler sind mir durchaus bekannt, gegen den Serben Milosevic habe ich vor einigen Jahren selbst noch gespielt. Es wird nicht einfach, aber wir wollen auf jeden Fall weiterkommen.“ Mit SVP-Urgestein Aleksandar Karakasevic, dem ehemaligen EM-Zweiten Torben Wosik, Philipp Floritz und Neuzugang Andrew Baggaley stellt sich der SV Plüderhausen der Konkurrenz. Stolz ist man im Remstal darauf, dass man es trotz des geringen Etats wieder geschafft hat, sich mit den besten Teams Deutschlands zu messen. Bojic: „In der Bundesliga zählt natürlich auch in dieser Saison nur der Klassenerhalt. Das 3:1 im Derby in Frickenhausen hatten wir zu einem Großteil unseren tollen Fans zu verdanken. Mit dem bisher Erreichten in Meisterschaft und Pokal können wir mehr als zufrieden sein. Nun hoffen wir natürlich auf einen gelungenen Jahresabschluss in der Porsche-Arena“. Die Voraussetzungen dafür sind scheinbar wie geschaffen.

Text: Thomas Holzapfel (Ressortleiter Medien)

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