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Sieben-Satz-Krimis beim Ranglistenfinale

b_350_250_16777215_00_images_alt_phocagallery_damen-finale2.jpgEin wahrer Tischtennis-Marathon mit 96 Teilnehmern ging am Wochenende in der Nattheimer Ramensteinhalle über die Bühne. Beim Bundesranglistenfinale setzte sich Ricardo Walther (Borussia Düsseldorf) wie erwartet bei den Herren durch. Jessica Göbel (TV Busenbach) war bei den Damen das Maß aller Dinge.

Sie war die Sieben-Satz-Spezialistin des Turniers: Jessica Göbel (TV Busenbach) bewies beim Bundesranglistenfinale enorme Nervenstärke und gewann den Damen-Wettbewerb. Dabei hatte der ehemaligen Nationalspielerin bereits im Viertelfinale das frühe Aus gedroht. Im siebten und b_350_250_16777215_00_images_alt_phocagallery_VA1_4830.JPGentscheidenden Durchgang (gespielt wurde über vier Gewinnsätze) wehrte Göbel jedoch zwei Matchbälle ab und setzte sich am Ende gegen Yvonne Kaiser (MTV Tostedt) knapp durch.

Auch im vereinsinternen Halbfinale gegen Tanja Krämer ging's für Jessica Göbel in den siebten Satz, den sie dieses Mal aber deutlich mit 11:6 für sich entschied und ins Finale gegen Rosalia Stähr einzog. Gegen die Neckarsulmerin führte Göbel zwischenzeitlich schon mit 3:1 Sätzen, verlor jedoch die beiden darauf folgenden, sodass sich die 31-Jährige zum dritten Mal in Folge im siebten Satz wiederfand. Hier setzte sich Göbel mit 11:9 durch und gewann somit nach 2003 zum zweiten Mal den Wettbewerb.

b_350_250_16777215_00_images_alt_phocagallery_herren-siegerehrung.jpg„Vieles ist beim Tischtennis eben Kopfsache“, erklärte Joachim Jagusch, der Jessica Göbel schon bei vielen Einsätzen beobachten konnte. Der 43-Jährige muss es wissen, seit zehn Jahren ist er Schiedsrichter, pro Saison ist Jagusch fünf bis sechs Mal in der Bundesliga im Einsatz.

Der Heidenheimer, der selbst beim TTC Victoria Härtsfeld 08 als Spieler aktiv ist hat dank „guter Kontakte“ auch seinen Teil dazu beigetragen, dass sein Verein in diesem Jahr das zweitwichtigste nationale Turnier nach den deutschen Meisterschaften in der Nattheimer Ramensteinhalle ausrichten durfte.

Auch bei den Herren wurde verbissen um jeden einzelnen Zelluloidball (Zelluloid ist inzwischen verboten, ab der Saison 2014/15 werden die Tischtennisbälle aus Plastik hergestellt) gekämpft. Und es kam zur Neuauflage des Vorjahresfinals: Jung-Nationalspieler Ricardo Walther (Borussia Düsseldorf, Nummer 194 der Weltrangliste) und Vorjahressieger Alexander Flemming (TV Hilpoltstein) lieferten sich ein Duell auf Augenhöhe, das Walther – eines Marathons würdig – im siebten Satz letztlich für sich entschied.

(Quelle: Pressemitteilung Heidenheimer Zeitung, 14.10.2013)

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