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b_350_250_16777215_00_images_alt_phocagallery_Werbe-Motiv_TT_macht_Schule_448x290px(1).jpgIn den Weihnachtsferien am Sonntagmorgen des 29. Dezember schon in aller Herrgottsfrühe aufstehen mussten die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler sowie natürlich auch ihre Betreuer und Eltern im Verbandsgebiet des TTVWH, um rechtzeitig zum Beginn des Schul–Team–Cups, der dieses Mal im Rahmen des Deutschen Pokalfinales der Herren, ab 9 Uhr in der Stuttgarter Schleyer-Halle ausgetragen wurde, dabei zu sein.

 

Hallenöffnung war immerhin schon um 8 Uhr, so dass alle 24 teilnehmenden Mannschaften, die rechtzeitig vor Ort waren auch genügend Zeit zum Einspielen fanden. Das bereits seit 2010 vom TTVWH aufgelegte Programm zur Nachwuchsgewinnung ist Teil der Schulsport–Initiative „Tischtennis macht Schule“, das im Übrigen auch von der Sparkassen-Finanzgruppe Baden-Württemberg großzügig unterstützt wird. Es beinhaltet auch die Schul–Team–Cup Turnierserie, in welcher in 3 verschiedenen Spielklassen frische Nachwuchskräfte von der Schule, in die Sporthalle zum Tischtennis gelockt werden sollen. In Turnierklasse A durften hier alle Grundschulen der Klasse 1 bis 4 starten, während in der Turnierklasse B alle weiterführenden Schulen der Klassen 5 bis 8 zum Einsatz kamen. In diesen beiden Klassen musste aber auch auf jeden Fall mindestens ein Mädchen mitspielen und es durfte nicht mehr wie ein Spieler mit einer Tischtennis-Spielberechtigung an den Start gehen. In der Turnierklasse C hingegen gab es weder eine Altersbeschränkung noch eine Beschränkung an Spielern mit einer Spielberechtigung, es mussten lediglich alle zur gleichen Schule gehen.

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Richtig große Augen bekamen die 125 Kids samt ihren Betreuern, als sie in die Schleyer-Halle kamen und erst einmal so richtig die ihre tatsächliche Größe erfassten. Auch die fast unübersichtliche Anzahl an Tischtennistischen die aufgebaut waren erstaunte viele. Bevor es dann jedoch wirklich losging, bekamen alle zukünftigen Nachwuchskräfte, ein von der Sparkassen Finanzgruppe gestiftetes knallrotes Teilnehmer T-Shirt, von den Helfern der Turnierleitung, überreicht. Dann stand für die Turnierleitung das wohl größte Stück an Arbeit an. Das unübersichtliche Gewusel an tatenhungrigen und vor Tatendrang sprühenden Spielerinnen und Spielern, die sich durch nichts und niemanden bremsen lassen wollten, an die vorgesehenen Tische zu verteilen. Mit sehr viel Geschick, Coolness und auch reichlich Turnierleiter Erfahrung lenkten Wolfgang Laur, Markus Senft und die über 20 Turnierhelfer aber dann alles recht rasch in geordnete Bahnen.

Einen größeren Auflauf bei der Turnierleitung gab es aber sehr regelmäßig dann, wenn mehrere Begegnungen zu Ende gespielt waren und der Nachwuchs ungeduldig auf den nächsten Gegner warten musste. Dann kam es auch schon vor, dass in den freien Ecken der Halle rumgetobt und fangen gespielt wurde. Die Energie schien einfach nicht nachlassen zu wollen. Auch in den Spielen wurde selbstverständlich, frei nach dem Olympischen Gedanken, alles gegeben. Wobei auch die kleinsten, die fast noch Probleme hatten auf den Tisch zu schauen, wirklich alles aus sich herausholten und schier unerreichbare Bälle wieder auf die andere Seite zurück beförderten. Auch das eine oder andere größere Talent wurde dort schon gesichtet. Da gibt es vielleicht bis in einigen Jahren, eventuell sogar in der gleichen Halle, bei einem dann größeren Turnier ein Wiedersehen. Nach fast genau 3 Stunden Spielzeit, als schon fast alle Begegnungen gespielt waren, gab es als „Zugabe“ noch für alle einen „Riesen–Rundlauf“ über mehrere Tischtennistische. Dies gab der Turnierleitung die nötige Luft um auch alle Urkunden für die Siegerehrung und das große Gruppenbild vorzubereiten. Schließlich warteten schon alle Mannschaften sehnsüchtig darauf, um dann direkt im Anschluss daran in die Porsche – Arena zu gehen um ihrem großen Vorbild Timo Boll zuzuschauen zu können. Alle Mannschaften der Plätze 4 – 11 in den Spielklassen A und C erhielten ihren Urkunden mit viel Applaus in der Schleyerhalle. Die Pokale und Urkunden für die Plätze 1 – 3 in den jeweiligen Spielklassen wurde dann zwischen dem Halbfinale und dem Finale in der Porsche–Arena, vor wirklich großer Zuschauerkulisse mit richtigen Ovationen, den siegreichen Teams überreicht.

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In der Turnierklasse A belegte die Kaybergschule Erlenbach mit dem Team „Gut Spiel Erlenbach“ den 1. Platz knapp vor der Grundschule Kirchberg mit dem Team „Knallerkids 1“. Den 3. Platz belegte die Grundschule Kirchberg mit dem Team „Knallerkids 2“ (Foto: Siegerehrung mit dem Sparkassenverband-Vertreter Dr. Markus Vogtmann). In der Turnierklasse B siegten „Die Schöllies“ aus Stuttgart vor dem Team „Die GSG-ler“ des Gustav-Stresemann Gymnasiums Schmiden. Sieger der Turnierklasse C wurde das Herzog-Christoph Gymnasium mit dem Team „HCG“ vor dem Erich-Kästner Gymnasium Steinheim mit seinem Team „Die EKRS-Champions. Den 3. Platz belegte hier das Otto-Hahn Gymnasium mit seinem Team „Netzroller-1“.

Der TTVWH und seine 15 Bezirke möchten den Weg, mit dieser Form der Nachwuchsgewinnung, nach den Worten von Geschäb_350_250_16777215_00_images_alt_phocagallery_Spielerin_Schul-Team-Cup.JPGftsführer Thomas Walter, auch weiterhin so gehen um mit Kreativität, Leidenschaft und Ausdauer den Tischtennissport vor allem in den Schulen aber auch im Verein, mit noch mehr Angeboten wie der Kooperation Schule/Verein, den Mini - Meisterschafen, den Schul – AGs, Jugend trainiert für Olympia, Tischtennis macht Schule, Tischtennis im Grundschulalter, Schnuppertraining und Schnupperkurse im Verein sowie TTVWH on Tour, weiter anzukurbeln. Dabei ist natürlich auch die großzügige Mithilfe der Vereine im Verbandsgebiet gefragt. Je mehr Einsatz, desto mehr können die Vereine und Abteilungen dann allerdings im Normafall davon schlussendlich auch profitieren, ist er sich sicher.

Schließlich bringt die Begeisterung von Schülern und Jugendlichen für die Sportart Tischtennis fast zwangsläufig die Gewinnung junger Mitglieder und Mitarbeiter mit sich. Was sich dann auch auf die Entdeckung von Talenten und deren Bindung an den Verein positiv auswirkt und natürlich einen Popularitäts- und Imagegewinn bewirkt.

Hans-Peter Wörtz

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