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Ganz im Zeichen der schnellsten Rückschlagsportart der Welt stand der vergangene Freitagvormittag für die Dritt- und Viertklässler der Grundschule Oberjesingen, ein teilort von Herrenberg. An diesem Tag hatteIMG 6050komprimiert sich Jacqueline Pirk angekündigt. Die Auszubildende des Tischtennisverbands Württemberg-Hohenzollern, die auch als Spielerin und Trainerin aktiv ist und einst selber die Oberjesinger Schulbank drückte, hatte allerhand Materialien in ihrem Bus dabei.

Pünktlich um 8:30 Uhr durften die 16 Viertklässler mit dem Aufwärmprogramm beginnen. „Wie in jeder anderen Sportart auch, gehört das Aufwärmen vor dem Tischtennisspielen ebenfalls dazu“, erklärt die 21-jährige Oberjesingerin. Nach einer kurzen Runde „Feuer, Wasser, Sturm“ ging es dann an die Koordinationsleiter, die im Tischtennis ebenfalls sehr hilfreich ist. Hier zeigten alle Kinder großes Talent und eine tolle Auffassungsgabe. Mit Leichtigkeit lösten sie die gestellten Aufgaben. Besonders die Sidesteps, die im Tischtennis enorm wichtig sind, gelangen ihnen bereits sehr gut.

 

Nach einer kurzen Verschnaufpause gab es endlich Schläger und Bälle in die Hand. Zunächst mussten ein paar Gewöhnungsübungen absolviert werden, anschließend teilten sich die Kinder auf die vier verschiedenen Stationen auf, um diese nach und nach auszuprobieren. Hier galt es unter anderem einen Parcours, der z. B. aus einem Slalom und Bank-Balancieren bestand, zu durchqueren, ohne dabei den Ball zu verlieren. Um die Treffsicherheit der Kinder zu überprüfen, durften sie sich an den Biathlonscheiben versuchen, die sie nahezu mühelos eine nach der anderen abschossen. Zu vielen interessanten Matches kam es bei den mini- und midi-Tischen, die nicht nur selber kleiner waren als sonst üblich, sondern auch entsprechende mini-Schläger bereithielten. Absolutes Highlight für die Kinder war aber der Ballroboter, welcher die Bälle automatisch rausschießt und bei dem sie versuchen müssen, diese wieder in das Netz zurückzuspielen. Voller Freude wurden dem Roboter die Bälle hier buchstäblich „um die OhrenIMG 6054komprimiert geschmettert“ und das ein oder andere Talent ließ sein Können aufblitzen.

Viel zu schnell verging die Stunde und die Drittklässler standen bereits in den Startlöchern. Hier waren es sogar 21 Kinder, welche sich am Tischtennistisch beweisen wollten. Auch sie verteilten sich nach einem kurzen Aufwärmen an den Stationen und waren genauso eifrig bei der Sache, wie ihre Vorgänger. „Same procedure“ war auch hier wieder einmal der Ballroboter, der von der Klassenlehrerin Frau Renz gesteuert wurde, das große Highlight. Gerne hätte das ein oder andere Kind den Roboter eingepackt, um daheim selber zu trainieren.

Viel zu schnell verging der Vormittag, der bei allen Anklang fand und mit Sicherheit wiederholt werden wird. Die Rektorin Frau Schlie, welche seit vielen Jahren die Geschicke der Grundschule leitet, zeigte sich ebenfalls sehr zufrieden und angetan. Da sie sich im Sommer in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet, wird die nächste Tischtennis-Aktion dann mit der neuen Schulleitung geplant.

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