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b_350_250_16777215_00_images_alt_phocagallery_IMG-20140116-WA0000.jpgAm Mittwochmorgen durften die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Hegensberg-Liebersbronn anstelle der Schulbank zu drücken, eine Stunde lang an die Tischtennistische treten. Die Lehrerin Silke Fürste, die selbst Tischtennis spielt, und ich (FSJ-Mitarbeiterin Anna Braig) führten die Aktion durch und wurden später von Markus Senft, Referent für Sportentwicklung, und Franziska Schwarz, FSJlerin, unterstützt.

Erste Herausforderung war es, das komplette Material, bestehend aus Minitischen, Roboter, Zielscheiben, Schlägern, Bällen und vieles mehr, aus dem PKW auszuladen und den vorgesehenen Stationenbetrieb aufzubauen. Doch pünktlich um 8:30 Uhr standen die Tische und die ersten Kinder, die Klasse 2a und 2b, stürmten in die Halle. Nachdem sie über die verschiedenen Aufgaben an den sieben Stationen aufgeklärt worden waren, sie sich mithilfe eines kleinen Parcours mit dem kleinen Ball vertraut gemacht hatten, teilte ich die Zweitklässler in sieben Gruppen ein, die sich je einer Station zuordneten. Bei drei Stationen war Zielgenauigkeit gefragt. Durch Löcher in einer Wand, die am Tisch befestigt war, zu schießen, Hütchen abzuwerfen oder Scheiben zum Umfallen zu bewegen, stellten die einen vor eine große Herausforderung, andere dagegen trafen nach Belieben. So kam ein Kind ganz stolz zu mir und berichtete: „Anna, ich hab schon sechs Mal getroffen!“. Ein anderer Schüler freute sich mindestens genauso über seinen einzigen Treffer.b_350_250_16777215_00_images_alt_phocagallery_IMG-20140116-WA0002.jpg

Wie jedes Mal, wenn ich mit der Aktion „TTVWH on tour“ unterwegs bin, ist der Ballroboter das Highlight der Stationen. Nicht nur die Bälle, die der Roboter ausspuckt, zurückzuspielen, sondern auch das „Fische fangen“, wie es die Kinder der Nachmittagsbetreuung später nannten, also dafür zu sorgen, dass die Ballmaschine genügend Bälle hat, bereitete den Kindern Riesenspaß.

Dass die ein oder anderen die Steintische im Pausenhof oder den eigenen im Keller schon genutzt hatten, zeigte sich schnell. Dass die Kinder an einem Tisch Mäxle spielen durften, löste großen Jubel aus. „Ich weiß schon, wie es geht!“, riefen gleich ein paar Schüler und legten los.

Die Station der Minitische löste unterschiedliche Reaktionen aus. Manche waren kaum von den kleinen Tischen und Schlägern zu trennen und wollten am liebsten auch an den großen Tischen mit den kleinen Schlägern weiterspielen. Andere stellten die kleinen Tischen vor eine große Herausforderung. „Der geht ja immer hinten raus!“, stellte ein Schüler überraschend fest, nachdem er davon ausgegangen war, dass „Mini spielen“, wie es die Schüler nannten, für ihn zu einfach sei.

Die siebte und letzte Station bestand aus einem Parcour, in dem die Kinder den Ball durch Slalomstangen, über Kästen und über Ringe hinweg balancieren durften.

b_350_250_16777215_00_images_alt_phocagallery_IMG-20140116-WA0003.jpgDie 60 Minuten, die den Klassen jeweils zu Verfügung standen, vergingen wie im Flug. Alle Kinder konnten an jeder Station ihr Können unter Beweis stellen. Nach den Zweitklässlern waren die Dritt- und Viertklässler an der Reihe. Auch die Kinder der Nachmittagsbetreuung hatten, bevor es zum Essen oder nach Hause ging, ihren Spaß an den sieben Stationen. Insgesamt konnten etwa 130 Schülerinnen und Schüler an diesem Morgen Tischtennis spielen. Demnach zufrieden waren alle Beteiligten, auch Silke Fürste. „Allen Kindern und auch den Lehrern machte die Aktion Riesenspaß. Wir sind nun guter Dinge, dass die ein oder anderen in die Tischtennis-AG der Schule eintreten oder sich einmal das Vereinstraining vor Ort anschauen werden.“

Wer trifft die meisten Bälle durch die Löcher? Die Kinder stellten ihre Zielgenauigkeit unter Beweis.

Fotos: Silke Fürste

Text: Anna Braig

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