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b_350_250_16777215_00_images_alt_phocagallery_mini_meisterschaft2.JPGVon der Schulbank in den Tischtennisverein

Kinder für den Tischtennissport begeistern. Darum geht es bei den mini-Meisterschaften. Bei der TSG Steinheim hat man das bereits vor über 20 Jahren erkannt. Lehrer Wilhelm Lehmann hat damals den Anstoß zu einer Kooperation der örtlichen Schulen mit dem Sportverein im Rahmen der mini-Meisterschaften gegeben. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten. „Wir haben schon immer viele Teilnehmer. Dieses Jahr war es aber ein Rekord“, sagt Martina Enderle von der TSG Steinheim/Murr, die die Veranstaltung mit organisiert hat. Beim Ortsentscheid der mini-Meisterschaften im Februar dieses Jahres waren es 518 Jungen und Mädchen!

Sowohl Schüler der Blankensteinschule als auch die Klassenstufen fünf und sechs der Erich-Kästner-Realschule beteiligen sich jedes Jahr an dem Turnier. In diesem Jahr waren erstmals auch zehn Schüler aus der Ludwigsburger Fröbelschule mit dabei.

Damit möglichst viele Kinder teilnehmen können, findet der Ortsentscheid der mini-Meisterschaften jedes Jahr während der Schulstunden statt. Zur Vorbereitung üben die Kinder Tischtennis bereits im Rahmen des Sportunterrichts und in AG´s. Romulus Revisz, der Spitzenspieler der TSG Steinheim, betreut dabei als Trainer die Schul-AG´s.

Ein Turnier mit 500 Spielern zu organisieren ist dennoch nicht einfach. „Ich hatte richtig Bauchschmerzen, ob das machbar ist“, sagt Lehrerin Elisabeth Zweigle von der Blankensteinschule angesichts der hohen Teilnehmerzahl. Dank der straffen Organisation konnte das Turnier aber wie geplant in fünf Stunden ausgespielt werden.

Etwa zehn Helfer von der TSG Steinheim/Murr sind an der Ausrichtung des Turniers beteiligt. Einige haben sich extra Urlaub an diesem Tag genommen. Die teilnehmenden Schulen unterstützen die TSG bei der Organisation des Turniers aber tatkräftig. Seit Jahren ist es das gleiche, mittlerweile eingespielte Team. Die Schüler der Klasse 8 und 9 der Blankensteinschule übernehmen das Zählen der Spiele.

Die Kinder sind mit Begeisterung beim Turnier dabei. Und die Turnierleitung ist schnell von einer ganzen Traube von Kindern umringt. „Es geht schon wild zu“, sagt Martina Enderle. Um die Disziplin zu wahren, gibt es strenge Regeln. „Kinder, die nicht spielen, müssen auf die Tribüne“, gibt Elisabeth Zweigle klare Vorgaben.

Die TSG Steinheim/Murr profitiert von den mini-Meisterschaften. Etliche Talente konnten in den vergangenen Jahren für die Jugendmannschaften gewonnen werden. So auch Andreas Escher. Vor zwanzig Jahren hat Escher bei den mini-Meisterschaften in Steinheim teilgenommen. Heute spielt er beim DJK Sportbund Stuttgart in der zweiten Bundesliga.

Ihre gemachten Erfahrungen mit den mini-Meisterschaften in Steinheim gibt Martina Enderle gibt gerne weiter. Den TV Mundelsheim unterstützt sie seit Jahren bei der Organisation eines eigenen Ortsentscheids. Schließlich gehe es darum, Kinder fürs Tischtennis gewinnen, sagt Enderle. „Ganz egal für welchen Verein.“

Bericht: Steffen Heizereder
Foto: privat

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