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Einmal im Jahr sind die Kleinsten die Größten. Selbst Spielerinnen oder Spieler von Spitzenclubs, erinnern sich dann ihrer ersten Gehversuche, was den Umgang mit dem Tischtennisschläger und dem kleinen Zelluloidball angeht. Und, und das darf beim Mini-Verbandsentscheid nie außer Acht gelassen werden, die Kleinsten können richtig Karriere machen.

Ob dies auch für Veronika Scholl aus Stuttgart und Jan Reuter aus Nicklashausen bei Bad Mergentheim zutrifft, muss abgewartet werden, doch mit ihrem Sieg in Mittelstadt in der Jahrgangsklasse 1999/2000 Jahre haben die beiden Nachwuchssportler schon mal eines erreicht, das so viele Tischtennis-Minis nicht schaffen, die Qualifikation für das Bundesfinale. Dieses geht in diesem Jahr Mitte Juni in Ebermannstadt in Bayern über die Bühne. Ihre Klasse haben die Veronika Scholl und Jan Reuter schon einmal bewiesen. Qualifiziert für den Verbandsentscheid in Mittelstadt hatten sich die beiden bei der Auftaktveranstaltung der Mini-Meisterschaften 2009/2010, die während der Europameisterschaft im September in der Stuttgarter Carl-Benz-Arena über die Bühne gegangen ist.
 
Wer sich beim Mini-Verbandsentscheid durchsetzen will, der braucht nicht nur eine Portion Selbstvertrauen und etwas Losglück, gefragt ist Durchsetzungsvermögen und Kondition. In der Vorrunde der drei Turnierklassen – bis 8 Jahre / 9 und 10 Jahre / 11 und 12 Jahre – hatten die Mädchen und Jungen jeweils bis zu sieben Begegnungen über zwei Gewinnsätze zu bewältigen, ab dem Achtelfinale ging es im K. o.-System über drei Gewinnsätze, selbst gestandene Spieler spielen selten so viele Sätze an einem Tag. Da war manches Mädchen und mancher Junge am Ende richtig platt. Den Siegern war die körperliche Anstrengung nicht anzumerken. Auf dem obersten Treppchen stehen zu dürfen, so etwas erlebt man schließlich nicht alle Tage, vor allem dann, wenn man eigentlich noch Anfänger ist. Vor allem bei den Jungen ist eine gewisse Leistungsbreite festzustellen. Der eine oder andere der talentierten Jungs hatte das Pech, bereits im Achtel finale oder im Viertelfinale auf so starke Spieler zu treffen, dass das Turnier bereits zu Ende war, ehe es mit der Hauptrunde überhaupt richtig begonnen hatte.

Das Turnier, das mit dem traditionellen Einmarsch aller Teilnehmer begonnen hatte, war wie immer ein großes Fest. Insgesamt 104 Kinder aus ganz Württemberg waren in den Norden Reutlingens gekommen, wo die Tischtennisabteilung des FC Mittelstadt um Abteilungsleiter Hans-Peter Wandel dafür gesorgt hatte, dass sich Minis, Eltern und Trainer (diese durften nicht coachen) wohlgefühlt haben.

Beim Verbandsfinale der Mini-Meisterschaften, der größten Nachwuchsaktion im deutschen Sport, waren die spielstärksten Mädchen und Jungen an den Start gegangen. Aus 134 Ortsentscheiden mit insgesamt 3116 Kindern hatten sich aus den 15 Bezirken des Tischtennisverbands Württemberg-Hohenzollern jeweils maximal acht Minis für das Turnier qualifiziert.


Ergebnisse:
 

Mädchen Jahrgang 2001 und jünger 
1. Annika Polinski - Ludwigshafen
2. Damaris Eckstein - Hohenlohe
3. Juliane Häntschel - Rems
3. Sabrina Karle - Heilbronn

 Ergebnisse Mädchen 2001

 

Mädchen Jahrgang 1999/2000
1. Veronika Scholl - Stuttgart
2. Bianca Stocker - Ulm
3. Pauline Wieland - Donau
3. Carina Kuhn - Allgäu-Bodensee

 Ergebnisse Mädchen 99-00

 

Mädchen Jahrgang 1997/1998
1. Lisa Moll - Hohenlohe
2. Isabelle Krotz - Staufen
3. Benita Mundorf - Ulm
3. Anna-Lena Ziegler - Hohenlohe

Ergebnisse Mädchen 97-98

 

Jungen Jahrgang 2001 und jünger
1. Alexander Schappacher - Warmbronn
2. Florian Herrmann - Westgartshausen
3. Pascal Kohler - Sammersried
3. Elias Junker - Bietigheim-Bissingen

Ergebnisse Jungen 2001

 

Jungen Jahrgang 1999/2000
1. Jan Reuter - Igersheim
2. Timo Fauß - Herrenberg
3. Philipp Schaufler - Weingarten
3. Alexander Driesnack - Wernau

Ergebnisse Jungen 99-00

 

Jungen Jahrgang 1997/1998
1. Dominik Zovko - Laupheim
2. Joshua Schink - Bietigheim-Bissingen
3. Faried Abdel - Stuttgart-Stammheim

Ergebnisse Jungen 97-98

 

Der FC Mittelstadt e. V. als Durchführer dieser Großveranstaltung gebührt an dieser Stelle höchstes Lob. Neben der Betreuung der 16 Pools (Gruppen) war natürlich die Bewirtung ein Thema. Mitgespielt hat natürlich auch das Wetter: Bei schönstem Sonnenschein konnte man auch draußen Kaffee und Kuchen zu sich nehmen. Auch die Mini-Tische, die von der Geschäftstelle zur Verfügung gestellt wurden, waren immer Anlaufstelle für Groß und Klein. Eine weitere Attraktion war natürlich der Tischtennis-Roboter.

 
Teilnehmer
 
Für die Turnierorganisation verantwortlich waren Bianca Oswald vom FC Mittelstadt, Rainer Welte, Ressortleiter Breitensport im Tischtennisverband. Bilder werden in kürze folgen.

Bericht: Michael Stark

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