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Für den Tischtennisverband Württemberg-Hohenzollern (TTVWH) war es am Sonntag ein echter Härtetest für die identische Veranstaltung in genau einem Jahr, wenn es innerhalb des Rahmenprogramms der LIEBHERR Tischtennis-Europameisterschaften 2009 in Stuttgart wieder heißt: Auftaktveranstaltung der mini-Meisterschaften. Wichtigste Erkenntnis für den TTVWH: Betreuer und Eltern müssen gewonnen werden, die die Mädchen und Jungen auf dem Weg in die „EM-2009-Arena“ zum Rahmenprogramm begleiten. Entsprechend wird der Verband diesen Kontakt jetzt intensiver gestalten. Betreuer Martin Lambrecht vom TV Stammheim, der alleine 8 Kinder an den Start brachte, zum mini-Auftakt: „Das war allererste Sahne. Meine Buben waren total begeistert. Danke für das Engagement des Verbandes.“
Lietzau, Maja

Maja Lietzau, 7 Jahre, zeigte sich spielfreudig (Foto: intern)

 
Diesmal gingen beim Ortsentscheid am 7.09.2008 in der Sporthalle im SpOrt Stuttgart rund 20 Mädchen und Jungen bis 12 Jahre an den Start. Vom veranstaltenden Verein DJK Sportbund Stuttgart und dem TTVWH wurde mit diesem Event ein deutliches positives Signal für den Breitensport und die Nachwuchsförderung im Tischtennis gesetzt. Die mini-Saison ist damit innerhalb des TTVWH offiziell eröffnet, bis Mitte Februar 2009 können die Vereine nun Ortsentscheide ausrichten, bis Ende März 2009 Kreisentscheide. Den Besten minis winkt gar die Teilnahme beim Verbandsentscheid am 2. Mai 2009 und beim Bundesfinale am 5.-7. Juni 2009 in Stralsund.
 
Die Gegenwart bot den Kindern, die noch keine Spielberechtigung für einen Verein besitzen, und so manchen Eltern rund 3 Stunden lang ein buntes Rahmenprogramm: an vier mini-Tischen war schon eher Gefühl mit dem "Händchen" gefragt und um den Kindern zu zeigen, wie sie vielleicht in einigen Jahren spielen können, konnte Regionalligaspieler Bernd Bischoff vom Veranstalter mit Jugend-Verbandsklasse-Spielern einige spektakuläre Ballwechsel präsentieren. Besonders gut kam bei den minis indes an, dass sie anschließend selbst eine halbe Stunde mit den Cracks trainieren durften.
 
Aber: Wichtigstes Ziel einer mini-Meisterschaft ist für den ausrichtenden Verein nicht der kurzfristige Erfolg, sondern: „Die Kinder sollen über diesen Wettbewerb Freude bekommen, regelmäßig Tischtennis zu spielen. Besonders dann, wenn die Vereine ein Anschlussangebot wie einen Schnupperkurs anbieten, bleiben die jungen Nachwuchsspieler im Verein“, empfiehlt Geschäftsführer Thomas Walter, mit seinem Verein selbst seit über 20 Jahren Ausrichter von mini-Meisterschaften. Dann käme auch der 9-jährige Junge aus Stuttgart seinem großen Ziel ein kleines Stück näher.
 
Die Regiemappen zur Durchführung von mini-Meisterschaften können Sie bei Ihrem Bezirksbreitensportbeautragten sofort anfordern.

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