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Schnupperstunden mit hohem Spaßfaktor zeigten zahlreichen Stuttgarter Grundschülerinnen, was Tischtennis sein kann. In einer Schulstunde lernten sie die schnellste Rückschlagsportart der Welt besser kennen. Die Grundschulaktionstage sollten mehr Mädchen in die Stuttgarter Vereine locken – mit Erfolg.

In die Tischtennis-Saison 2013/2014 startete der Bezirk Stuttgart mit neun Mädchenmannschaften. Nur durch ein modifiziertes Spielsystem fanden sich so viele Mannschaften für die Bezirksklasse. Eine Mannschaft kann dort mit zwei, drei oder vier Mädchen antreten. Daraufhin suchte der Tischtennisbezirk Stuttgart aktiv nach neuen Mädchen: In Kooperation mit den Vereinen vor Ort fand zwischen Oktober und Dezember 2013 an fünf Stuttgarter Grundschulen ein Aktionstag statt.b_350_250_16777215_00_images_alt_phocagallery_Mä-Aktion_Hausen_2.JPG

Im Vordergrund stand dabei, dass die Mädchen Spaß haben. Das ist schließlich die Voraussetzung dafür, dass man sie auch im Vereinstraining und bei weiteren Aktionen wiedersieht, was Ziel der Grundschulaktionstage war. In einem Geschicklichkeitsparcours und beim „Balleimermäxle“ gewöhnten sich die Grundschülerinnen an Ball, Schläger und Tisch. Je nach Alter und Erfahrung im Tischtennis bekamen sie am Ende der Stunde noch Zeit, um frei zu spielen.

Bei einer kurzen Ballgewöhnungsphase und im Geschicklichkeitsparcours galt es beispielsweise, den Ball hochzutippen oder auf dem Schläger durch einen Slalomparcours zu balancieren. Beim „Balleimermäxle“ übten sie Konterschläge auf das Zuspiel eines Trainers, die sie im anschließenden freien Spiel anwendeten.

b_350_250_16777215_00_images_alt_phocagallery_Mä-Aktion_Ostheim_2.JPGWährend die Jungen Unterricht hatten, tobten sich die Mädchen in der Halle aus. Besonders wichtig war ihnen dabei, „unter sich“ zu sein. So zeigten sie sich begeistert von den Aktionen nur für Mädchen, die ihnen auch nach der Grundschulaktion angeboten wurden. Im Vereinstraining, bei dem sie einige Wochen kostenlos mitmachen durften, wurden sie dann zum Beispiel zum Trainingstag, einem Doppelturnier, einer Übernachtung oder einem Ausflug zum Bundesligaspiel der Böblinger Damen eingeladen. Gerade der Trainingstag war für Anfängerinnen ausgelegt, sodass die neuen Spielerinnen gleich zu Beginn ihrer Tischtenniskarriere die Möglichkeit hatten, auch außerhalb ihres Vereins zu trainieren.

Dass die Mädchen „unter sich“ blieben, war sicher einer der Gründe für die durchaus gute Resonanz: Durch die fünf Aktionen, an denen 285 Mädchen in unseren Sport schnupperten, gewann der Bezirk Stuttgart fast 30 neue Vereinsspielerinnen.

Franziska Schwarz, FSJ Tischtennisbezirk Stuttgart

 

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